Ein Derby zum Restrundenstart: Eine große Kulisse und viel Kampf ist am Sonntag zwischen der SG Wincheringen und der SG Obermosel zu erwarten, die im Aufeinandertreffen beide dreifach für den Klassenerhalt punkten möchten.

Für die SG Obermosel wurde die bisherige Saison zur erwartet schweren Aufgabe. Nach einigen personellen Veränderungen schafften es die Obermoselaner nicht, sich zu stabilisieren und belegen so mit zehn Punkten den letzten Tabellenplatz der B-11. Die gute Nachricht: Wunderdinge muss die SGO zum Klassenerhalt wahrscheinlich nicht vollbringen, denn das rettende Ufer ist zum jetzigen Zeitpunkt nur zwei Punkte entfernt. Dementsprechend würde schon ein Sieg zum Restrundenstart ausreichen, um zur Konkurrenz aufzuschließen oder die Abstiegszone sogar zu verlassen. Allzu leicht dürfte dies aber nicht werden, denn zum Auftakt steht das Derby gegen die SG Wincheringen an. 

Die Wincheringer sind derzeit voll im Soll und belegen mit 19 Punkten den siebten Tabellenplatz. Entscheidet man das Duell mit der SG Obermosel für sich, setzt man ein Ausrufezeichen und macht einen großen Schritt in Richtung frühzeitigen Klassenerhalt. Verliert man jedoch, schmilzt das Polster auf die Abstiegszone auf sechs bzw. sieben Punkte ein. Eine Situation, die Trainer Bastian Hurth trotz einer durchwachsenen Vorbereitung inklusive Krankheitswelle vermeiden möchte. Auf dem Hartplatz in Merzkirchen will Hurth mit seiner Elf daher einen Dreier verbuchen: „Wir wollen das Spiel in Merzkirchen für uns entscheiden, aber in einem Derby ist immer vieles tagesformabhängig. Da werden fußballerische und taktische Dinge häufig über Bord geworfen und das Kämpferische wird umso wichtiger. Wir werden also alles geben, um uns für die Hinspielniederlage zu revanchieren.“

Das Hinspiel, welches bis weit in die zweite Halbzeit torlos blieb, gewann die SG Obermosel mit 2:0. Vor der zu erwartend großen Kulisse in Merzkirchen könnte auf die SGO dieses Mal allerdings eine größere Herausforderung warten.

Merzkirchen, So., 16.03., 15.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes