Es bleibt spannend im Aufstiegsrennen der B-11, und dafür sorgte an diesem Wochenende einmal mehr der FC Könen. Der Grund: Nach dem Sieg gegen Euren und Konz schlug der Viertplatzierte auch die auf Rang zwei gesetzte SG Wincheringen.

Mit drei Siegen und einer starken Rückrunde im Rücken war dem FC Könen das Selbstvertrauen in Hälfte eins anzumerken. Die Gäste erwischten einen guten Start, münzten ihre Feldüberlegenheit aber nicht in Tore um. Erst in der 21. Minute schloss Lukas Mees nach einem Doppelpass zur verdienten Führung des FCK ab. Erst nach rund einer halben Stunde wachten die Hausherren allmählich auf, verpassten aber den Ausgleich. Ein Spiel, das sich laut Wincheringens Trainer Bastian Hurth im zweiten Durchgang fortsetzte: „In der ersten Halbzeit hatte Könen Vorteile, in der zweiten hatten wir eine kleine Druckphase. Da hatten wir drei gute Chancen, von denen wir eine wegmachen müssen. Ob das Unentschieden dann gerecht ist, ist eine andere Frage, doch über das gesamte Spiel gesehen wäre es vielleicht in Ordnung gegangen. So müssen wir die Niederlage in einem umkämpften Spiel schlucken.“

Wincheringens Ausgleichstreffer blieb entsprechend aus, sodass Könen seine Siegesserie auf vier Partien ausbaute. Fundament für den Sieg beim Tabellenzweiten war laut Könens Spielertrainer Marcel Herrig eine starke Kollektivleistung: „Ich muss unserer Mannschaft ein Riesenkompliment machen, sie hat richtig Mentalität gezeigt. Wir kamen super ins Spiel und erspielten uns in der ersten Halbzeit viele gute Chancen. In der zweiten Halbzeit hatte auch Wincheringen die ein oder andere gute Chance. Insgesamt verteidigten wir es im Kollektiv aber überragend. Die Leistung hat mir imponiert und umso mehr ärgert es mich, dass wir in der Hinrunde so viele Punkte liegen ließen.“

Durch die Niederlage Wincheringens und Eurens spitzt sich der Aufstiegskampf zu. Die SGWMP liegt weiterhin drei Zähler hinter Primus Euren, hat nun aber Olewig (ein Punkt Rückstand) im Nacken sitzen. Bei noch neun zu vergebenden Punkten ist also für alle drei Spitzenteams noch alles möglich.

Foto: Archiv/Sandra Maes