Die einen können in dieser Saison noch aufsteigen, für die anderen geht es hingegen um nichts mehr – die SG Wincheringen hat sich im Heimspiel ein klares Ziel gesetzt, erwartet mit dem Tabellenneunten aus Trier jedoch eine Wundertüte.
Sechs Spieltage vor dem Abschluss der Saison 2025/26 geht es für die DJK St. Matthias Trier II nur noch um die Goldene Ananas. Die Elf, die über weite Strecken der Saison von Sebastian Wahlen betreut wurde, liegt auf dem neunten Platz jenseits von Gut und Böse. Der Klassenerhalt ist sicher und aktuell dürfte maximal noch Rang sechs möglich sein. Die Trierer, die in der Vorsaison lange um den Ligaverbleib zittern mussten, können die finalen Wochen also entspannt angehen.
Anders sieht es bei der SG Wincheringen aus, die in dieser Spielzeit einen großen Schritt nach vorne machte und sich von einem Team der unteren Tabellenhälfte zu einem Aufstiegskandidaten mauserte. Auf Rang zwei liegt man derzeit drei Zähler hinter Spitzenreiter TuS Trier-Euren und hat zwei Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten SV Konz. Die Spielgemeinschaft ist also in puncto Aufstieg voll im Soll. Damit das so bleibt, gilt es, weitere Dreier einzufahren – so wie in den letzten drei Wochen.
Was auf seine Elf mit der DJK-Reserve wartet, kann Wincheringens Trainer Bastian Hurth nur schwer einschätzen, doch das Ziel ist ohnehin klar: „Matthias ist eine gefährliche Mannschaft, bei der man nie weiß, wie sie spielen. Bei ihnen scheint vieles tagesformabhängig zu sein. Bei manchen ihrer Ergebnisse dachte ich nur: sehr gut, doch dann haben sie auch wieder andere Spiele. Wir haben ein Heimspiel und wollen die Punkte bei uns behalten. Bis auf Tom Gilz, der sich im letzten Spiel an den Bändern verletzte, sind wir voll besetzt.“
Das Hinspiel gewann der Tabellenzweite in Trier-Feyen mit 0:3.
Merzkirchen, So., 12.04., 15.00h
Foto: Archiv/Alfred Weinandy
