Das Spitzenspiel zwischen den zuvor punktgleichen Mannschaften aus Wawern und Ralingen bot beste Unterhaltung und Spannung bis zur letzten Minute.
„In den ersten 20 Minuten waren wir drückend überlegen, doch es fehlten uns die Chancen. Da machten wir es im letzten Drittel nicht so gut. Danach hat sich das Spiel ausgeglichen und war offen. In der zweiten Halbzeit war dann Wawern die ersten 15 Minuten stärker. Wir machten ein gutes Spiel und zeigten, dass wir von den spielerischen Elementen her variabler als Wawern sind. Wawern hat aber nie aufgesteckt und es war ein ausgeglichenes Spiel. Ein 1:1 wäre das korrekte Ergebnis gewesen. Leider hat uns am Ende auch die Abgezocktheit und Fitness gefehlt“, fasste Sauertals Trainer Matteo Amodio die Partie auf dem Ayler Rasen zusammen.
In einem guten, offenen Spitzenspiel blieben die Tore in der ersten Halbzeit aus. Auch im zweiten Durchgang warteten die Zuschauer vergeblich auf die entscheidenden Treffer. Erst in der 74. Minute glückte Gabriel Gaspar Pereira das 1:0 für die Gäste aus dem Sauertal. Entschieden war die Partie damit nicht, denn die Hausherren drängten im Anschluss auf den Ausgleich. Dieser fiel nur neun Minuten später durch Valentin Cramer. Letztlich sollte es nicht bei diesem laut Amodio „leistungsgerechten“ Ergebnis bleiben: In der Nachspielzeit entschied der Unparteiische auf Elfmeter, den Wawerns Toptorjäger Carsten Vogel zum 2:1-Endstand im Tor der SGS unterbrachte (91.).
Für Wawerns Trainer Ralf Reger ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg: „Es war ein ausgeglichenes Spiel und im Prinzip kann das Spiel genauso gut andersrum ausgehen. Beide Seiten spielten gut, es war fair, aber kampfbetont. Am Ende konnten wir glücklich gewinnen. Meiner Meinung nach war der Sieg dann aber auch verdient, weil wir ein, zwei Chancen mehr hatten.“
Foto: Archiv/Alfred Weinandy
