Mit der SG Thomm und dem SV Trier-Olewig treffen am dritten Spieltag zwei Mannschaften aufeinander, die unter den Topteams der Liga einzuordnen sind. Allerdings blieben beide den Nachweis am letzten Wochenende schuldig. Umso spannender dürfte der Kampf um die Punkte im direkten Duell werden.
Sowohl für die SG Thomm als auch für den SV Trier-Olewig fiel der Saisonstart nicht vollauf positiv aus. Beide Mannschaften gewannen ihr Auftaktspiel, konnten aber in der Folgewoche keine weiteren Siege nachlegen. Die Olewiger teilten sich mit dem SV Bekond die Punkte, mussten dabei allerdings Ausfälle wie den Torwart verkraften. Entsprechend ungelegen kam das Kreispokalspiel gegen A-Ligist SV Trier-Irsch, welches am Mittwochabend stattfand. Die SG Thomm wiederum ließ nach der Torgala gegen Farschweiler die Effizienz vermissen und unterlag überraschend Aufsteiger SV Trier-Irsch II mit 3:2.
Aufgrund dieser Ergebnisse wollen beide Mannschaften am dritten Spieltag in die Erfolgsspur zurückkehren und eine ansprechendere Leistung zeigen. Wie schwer das an diesem Wochenende werden könnte, ist sowohl Thomm als auch Olewig bewusst. Denn der Respekt auf beiden Seiten ist groß. „Wir spielten schon lange nicht mehr in der B-Klasse und kennen die meisten Gegner deswegen nicht. Olewig hat aber eine gute Jugendarbeit, deshalb erwarten wir eine junge, spielstarke und auch laufstarke Mannschaft. Wie an jedem Spieltag hängt es aber von uns ab und was wir leisten können. Spielen wir so wie in der ersten Halbzeit gegen Irsch, werden wir es schwer bekommen, zu punkten. Wir müssen unsere Tugenden wie Laufbereitschaft und Zweikampfführung auf den Platz bringen, dann kommen wir auch fußballerisch besser rein. Gelingt uns das, können wir auch punkten“, erklärt Thomms Co-Trainer Luca Leonhard.
Denys Surma, Coach der Olewiger, erwartet wiederum einen Gegner, der am Saisonende weit oben steht: „Für mich ist Thomm einer der Topfavoriten auf die ersten drei, vier Plätze und den Aufstieg. Es wird eine große Herausforderung und ich hoffe, dass wir dann besser besetzt sind. Ich schätze, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird.“
Osburg, Sa., 24.08., 18.15h
