Die SG Thomm ging nach der Niederlage in der Vorwoche vor heimischer Kulisse erneut auf Torejagd – mit Erfolg, denn auch gegen den SV Trier-Olewig glückte ein Kantersieg.
Der SV Trier-Olewig reiste nicht nur nach einem kräftezehrenden Pokalspiel gegen Trier-Irsch (2:4 n.V.) nach Osburg, sondern laut Trainer Denys Surma auch mit erheblichen Personalproblemen: „Wir haben derzeit viele Dauerverletzte, dazu noch Urlauber und Spieler, die wegen anderen Dingen wie Hochzeit fehlten. Gegen Thomm mussten wir deshalb auf neun Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Alleine in den ersten fünf Pflichtspielen mussten wir schon 27 Spieler einsetzen – das macht es schwierig. Osburg war gut und wir hatten ihnen an diesem Tag nichts entgegenzusetzen. Glückwunsch an sie.“
Florian Wiesenthauer schoss die Hausherren in der vierten Minute in Führung. Nicolas Steinbach (12., 43.) und Alexander Hoffmann (30.) legten noch vor dem Pausenpfiff drei Tore nach. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte die SG Thomm das Spiel nach Belieben, erhöhte durch Cristian Cancelo Martinez auf 5:0 (49.) und 6:0 (60.). In den Schlussminuten schraubten Maximilian Krugmann (84.) und Pascal Marx (88.) das Ergebnis in einer einseitigen Partie zum 8:0-Endstand in die Höhe.
Eine Höhe, mit der Thomms Co-Trainer Luca Leonhard im Vorfeld nicht gerechnet hatte: „Wir waren von der ersten Minute an haushoch überlegen, haben uns dem Gegner aber irgendwann angepasst, sodass es mehr ein lauer Sommerkick war. Olewig hatte die 120 Minuten bestimmt noch in den Beinen. Mit einem 8:0 können wir hochzufrieden sein. Wir hatten unser Sommerfest und da wollten wir unbedingt einen Sieg einfahren. Damit, dass es so eindeutig wird, hatten wir nicht gerechnet.“
