In einem von beiden Seiten offensiv geführten Acht-Tore-Spiel beendete die SG Südeifel-Irrel den eigenen Negativlauf und gleichzeitig die Positivserie der Gäste aus Udelfangen.

Nur rund eine halbe Minute war gespielt, da brachte Nils Fisch die Hausherren erstmals zum Jubeln. Auf den Blitzstart der Südeifel-SG folgte schon bald die Ernüchterung, denn nach einem Defensivaussetzer glich Marc Wiersch für den SV Udelfangen aus (14.). Die Partie blieb im Anschluss offen, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Luca Schilz sorgte für die zweite SGS-Führung des Tages (22.), doch vor der Pause war Udelfangens Torjäger Wiersch ein weiteres Mal zur Stelle (39.). Die Gäste drängten noch vor dem Halbzeitpfiff auf die Führung, ließen gute Chancen jedoch ungenutzt.

Ganz zum Vorteil der Hausherren: Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Robin Blasen Irrel wieder in Front (48.). Udelfangen drückte auf den Ausgleich, doch dieser blieb aus. Stattdessen schlugen die Gäste durch Schilz (72.), Blasen (78.) und Dennis Schmitz (79.) binnen sieben Minuten drei weitere Male zu und schraubten das Ergebnis zum 6:2-Endstand in die Höhe. 

Für Heiko Dahler, Trainer des SV Udelfangen, ein unbefriedigendes Ergebnis: „Es war ein wilder Ritt und ein Spiel in dem beide Mannschaften ein offenes Visier hatten. Am Anfang waren wir wieder mal im Tiefschlaf, das müssen wir unbedingt abstellen. Nach dem Ausgleich hatten wir einige Chancen, um zur Pause deutlich zu führen. Am Ende wäre aufgrund der vielen Chancen ein Punkt verdient gewesen. Südeifel hat es offensiv aber gut gemacht.“

Auf der Gegenseite durfte sich die SG Südeifel-Irrel nach zwei Niederlagen über den dritten Saisonsieg freuen. Coach Jean-Paul Bossi sah dennoch Verbesserungsbedarf: „Wir schossen nach 33 Sekunden ein Tor und ich dachte schon, jetzt wird’s ein schönes Spiel. Leider machten wir wieder einige krasse Abwehrfehler. Udelfangen schoss das 1:1, das 2:2 und hatte danach auch die ein oder andere Chance. Nach dem 4:2 hatten wir das Spiel unter Kontrolle, ließen noch Möglichkeiten aus. Im Großen und Ganzen waren wir besser als in den Spielen zuvor, doch wir machten wieder zu viele Fehler. Auch heute waren zehn bis zwölf Fehler dabei, die nicht sein dürfen.“

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