Die SG Südeifel-Irrel untermauerte gegen den personell dünn besetzten SV Konz II ihren Status als gefährlichste Offensive der Liga und feierte einen Sieg in zweistelliger Höhe.

Trotz nur eines Elfmeter-Tores im ersten Durchgang durch Robin Blasen (26.) war Südeifel-Trainer Jean-Paul Bossi schnell klar, dass man gegen die Konzer Reserve keine Punkte liegen lassen würde: „Nach zehn Minuten war klar, dass wir das Spiel nicht verlieren können. Wir waren überlegen und hätten schon in der ersten Halbzeit 5:0 oder 6:0 führen können. Da schliefen wir leider wieder ein paar Mal.“

Im zweiten Durchgang nutzten die Hausherren ihre Chancen konsequenter und ließen den Gästen keinerlei Chance. Luca Schilz (46., 59, 65.), Niklas Ziwes (55.) , Marius Diederich (62.) und Blasen (64.) ließen binnen 18 Minuten sechs Treffer folgen und schraubten das Ergebnis damit auf 7:0 in die Höhe. Nach mehreren Auswechslungen und einem Ehrentreffer der Konzer durch Bastian Neunzig (75.) sorgten David Zunker (83.), Michael Faber (86.) und Stefan Schneider (89.) für drei weitere Treffer. Für Bossi hatten sich an einem starken Tag seiner Mannschaft die Auswechselspieler ein Sonderlob verdient – sowie Gegner Konz: „Der Sieg war auch in der Höhe verdient und unsere Auswechselspieler zeigten alle eine gute Leistung, als sie reinkamen. Ich bin als Trainer auch sehr glücklich, dass ich so einen Goalgetter wie David Zunker auf der Bank habe, der immer Tore schießt, wenn er ins Spiel kommt. Konz war ein sehr fairer Gegner und hat selbst bei hohem Rückstand nicht angefangen zu holzen oder den Kopf gesenkt.“

Für Konz-Coach Ralph Güth sprach das Ergebnis Bände: „Die Niederlage war hochverdient. In der ersten Halbzeit stand es nach einem unnötigen Elfmeter zwar nur 0:1, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir der SG Südeifel nichts entgegenzusetzen. Unsere erste Mannschaft hatte leider kurzfristig ein paar Ausfälle, wodurch wir ein paar Spieler abgeben mussten.“

Foto: Archiv/Sandra Maes