Eine Woche nach dem Ende der starken Serie will die SG Südeifel-Irrel in die Erfolgsspur zurückkehren. Keine leichte Aufgabe, denn mit der SG Wincheringen wartet eine Elf, die schon anderen Topteams den Zahn zog.

Nach fünf – teils hohen – Siegen und sieben ungeschlagenen Partien in Folge musste sich die SG Südeifel-Irrel im Spitzenspiel der SG Wawern mit 1:3 geschlagen geben. Lange dürfen die Irreler mit der Nullrunde allerdings nicht hadern, denn noch vor der Winterpause dürfte sich entscheiden, ob der Liga-Neuling im kommenden Jahr um die Topplatzierungen mitspielt. Grund dafür sind schwierige Wochen, die Trainer Jean-Paul Bossi auf sein Team zukommen sieht: „Wir müssen jetzt den Mund abputzen und weitermachen. Gegen Wincheringen wartet ein sehr schweres Spiel und mit Ralingen, Schoden und Könen haben wir noch weitere vor der Brust.“ Durch die Niederlage rutschte die Südeifel-SG auf den dritten Tabellenplatz ab, steht dort nun drei Punkte hinter dem Spitzenduo Wawern-Könen. Da Wawern mit der SG Weintal jedoch bei einem starken Gegner gastiert, könnten die Südeifeler von einem Patzer profitieren – vorausgesetzt, man gewinnt die eigene Partie gegen die SG Wincheringen.

Die Wincheringer erwiesen sich in dieser Spielzeit jedoch schon öfter als Stolperstein für die Topteams der Liga, teilten sich die Punkte mit Weintal und schlugen Wawern wie auch die SG Sauertal. Genau an diese Leistungen will SGW-Trainer Bastian Hurth mit seiner Mannschaft anknüpfen: „Südeifel hat eine sehr starke Offensive und mit Blasen, Ziwes und Schilz drei Spieler, die um die zehn Tore schossen. Das ist bockstark. Sie sind eine Unbekannte für uns, aber wenn man so viele Punkte verbuchte, weiß man, dass sie stark sind. Wir werden im Auswärtsspiel alles investieren und vielleicht gelingt uns eine ähnlich gute Leistung wie gegen Wawern oder Ralingen.“ Gelingt Wincheringen der nächste Coup, festigt man zum Abschluss der Hinrunde den Platz in der oberen Tabellenhälfte. 

Ernzen, So., 03.11., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes