Aufgrund der neuen Liga ist für die SG Südeifel-Irrel jeder Gegner ein Unbekannter. So auch die SG Saartal II, die nach der Auftaktniederlage gegen Könen „eine gute Leistung zeigen“ möchte. Genügt diese zum ersten Punktgewinn?
Liga-Neuling SG Südeifel-Irrel feierte einen gelungenen Saisonstart und sicherte sich gegen Aufsteiger SG Sauertal verdientermaßen drei Punkte. Nach dem 1:4-Erfolg würde man nun am liebsten nachlegen, weiß aber aufgrund der neuen Liga kaum um die Stärken der unbekannten Gegner. Wie schwierig diese Situation sein kann, bekam in der Vorsaison der SV Trier-Olewig in der Parallelklasse zu spüren: Haderte man in der Hinrunde noch mit den neuen Gegnern, Anforderungen und eigenen Leistungen, überflügelte man in der Rückserie fast alle Konkurrenten. Südeifel-Trainer Jean-Paul Bossi will schon in der Hinrunde das Bestmögliche rausholen, muss sich aber weitestgehend überraschen lassen: „Ich war immer Trainer in Luxemburg und jetzt erst mein zweites Jahr in Deutschland. Da wir erst in dieser Saison in den Bezirk Trier-Saarburg wechselten, kenne ich unseren kommenden Gegner nicht. Ich habe aber schon mit einigen Spielern geredet und es scheint ein schweres Spiel zu werden.“
Eine Wundertüte wartet auch auf die SG Saartal II. Die Saartaler stehen nach dem ersten Spieltag ohne Punkte da, da die Aufholjagd gegen den FC Könen nicht mit Punkten entlohnt wurde. Dennoch sahen die Trainer Thomas Konz und Erhard Gross viel Gutes, auf das man in den nächsten Wochen aufbauen möchte. Dabei spiele es laut Konz auch keine große Rolle, ob der Kader aktuell geschwächt sei: „Ich kenne die SG Südeifel gar nicht, aber sie haben ihr Auftaktspiel ja gegen Ralingen gewonnen. Wir haben wie gegen Könen einige Ausfälle zu verkraften, hoffe aber, dass uns wieder eine ähnlich schlagkräftige Truppe zur Verfügung steht, mit der wir grundsätzlich Chancen haben. Auch mit dezimiertem Kader wollen wir eine gute Leistung zeigen.“ Gelingt eine ähnliche Leistung wie gegen den FC Könen, sind für die Saartal-Reserve in Ernzen die ersten Punkte möglich.
Ernzen, So., 18.08., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
