Die zweitplatzierte SG Serrig/Saarburg empfängt den Träger der Roten Laterne aus Ehrang/Pfalzel.
An der Favoritenstellung der Hausherren dürfte niemand zweifeln. Doch ganz so einfach wird die Aufgabe für die Saar-SG nicht, wie auch Trainer Sebastian Lorenz durchblicken lässt. „Wir haben gegen den VfL Trier gesehen, wie schwer es ist, gegen Mannschaften, die mit unten stehen, zu gewinnen. So war das 2:1 in der 90. Minute auch ein Stück weit glücklich, doch in Summe geht das so in Ordnung. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, es aber verpasst, das zweite und dritte Tor nachzulegen. Ein Unentschieden wäre sicherlich auch okay gewesen, doch letzte Woche hatten wir eben das Pech gegen Waldweiler mit der frühen Roten Karte“, ließ der Serriger Trainer die Partie auf Mariahof und eine Woche zuvor nochmals Revue passieren. Wie Lorenz unterstreicht, ist auch gegen Ehrang Vorsicht geboten. „Die Liga ist extrem ausgeglichen, die Unterschiede sind nicht allzu groß. Es gibt jede Woche knappe Spielausgänge. Doch wir wollen drei Punkte nachlegen.“ Tim Bauer ist nach seiner Rot-Sperre zurück, auch Philipp Riemekasten steht nach einem Kurzurlaub wieder in den Startlöchern. Fraglich ist noch Jonas Vogl (Fußverletzung). Es bleibt ungemütlich für den Aufsteiger aus Ehrang und Pfalzel. Weil gegen Tarforsts Zweitvertretung auch nur ein 2:2 heraussprang, ist gewaltig Druck auf dem Kessel . Ein Überraschungssieg am Saarburger Kammerforst wäre in der Situation mehr als hilfreich. Co-Trainer Christoph Marzi weiß um die Schwere der Aufgabe. „Wir wollen uns teuer verkaufen, alles, was geht, raushauen und ein gutes Spiel abliefern. Wir fahren nach Saarburg, um zu punkten. An guten Tagen können wir sicherlich auch Spitzenteams packen. Nur die Einstellung und der Ehrgeiz müssen stimmen.“ Nach ihren Rot-Sperren sind Julien Masselot und Emre Altintas wieder spielberechtigt. Auch René Schwarz und Patrick Mertes stehen wieder bereit. Bis auf Andreas Huwer und René Jahn hat die FSG alles an Bord.
Saarburg, Sonntag, 26.10., 15.30h
