Die SG Wincheringen machte es erneut und stellte mit der SG Sauertal einem weiteren Topteam der Liga ein Bein. Für den Aufsteiger eine ärgerliche Niederlage und ein Spiel, welches man in der zweiten Halbzeit abschenkte.

Nach der knappen Niederlage gegen Wawern wollte die SG Sauertal direkt in die Erfolgsspur zurückkehren und zeigte dies im Spiel gegen die SG Wincheringen von Beginn an. Luca Barthel schoss die Hausherren in der zweiten Minute in Front und noch vor der Pause legte Andreas Mayer das 2:0 nach (43.). Eine komfortable Führung, die laut Sauertals Trainer Matteo Amodio hätte höher ausfallen müssen und letztlich nicht zum Sieg reichte: „In der ersten Halbzeit führten wir mit 2:0, hätten in meinen Augen aber 4:0 führen müssen. Wir bekamen leider einen klaren Elfmeter nicht, als Gabi Gaspar schon am Torwart vorbei war und gefoult wurde. Danach zählte auch ein Tor nach Eckball nicht, weil angepfiffen werden sollte. Wenn man sieht, dass man 4:0 hätte führen können und am Ende verliert, ist das schon frustrierend. Wincheringen spielte schon in der ersten Halbzeit hart und machte das auch in der zweiten. Diese Spielweise kam ihnen entgegen und sie zeigten eine gute Kampfleistung. Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr gut, machten naive Fehler und nahmen den Kampf nicht an. Das sind die Dinge, die wir uns selbst ankreiden müssen.“

Die Gäste aus Wincheringen fanden in der 54. Minute durch Jefferson Fernandes zurück ins Spiel. Nur sieben Minuten nach dem Anschlusstreffer glich Jonas Lemmer aus. Wincheringen war nun besser im Spiel und stellte die Partie durch einen Treffer von Sebastian Wolf in der 77. Minute auf den Kopf. Den Schlusspunkt zum 4:2-Endstand setzte Dean Thurmes in der Nachspielzeit.

Bei den Wincheringern wurde Trainer Bastian Hurth, der krankheitsbedingt passen musste, von Daniel Bruncevic und Johannes Schreiner vertreten, denen er seine Glückwünsche für die gute Leistung aussprach. Vor allem in der zweiten Hälfte habe die Mannschaft „ein anderes Gesicht gezeigt“.

Foto: Archiv/Sandra Maes