Drei Spiele, drei Siege – die SG Sauertal setzte ihren Höhenflug fort und sicherte sich auch im dritten Spiel nach der Winterpause einen Kantersieg. Auch weil der Konkurrent aus Trier sich mit individuellen Fehlern selbst um die Chance auf Punkte brachte.
Wie in den letzten Wochen bog die SG Sauertal erneut früh auf die Siegerstraße ab – dieses Mal unter Mithilfe der Gäste: In der siebten Minute leistete sich die DJK-Defensive einen folgenschweren Fehler und spielte den Ball Sauertals Torjäger Luca Barthel in den Fuß. Der schlug die Einladung nicht aus und traf zur Führung der Hausherren. Nur fünf Minuten später folgte der nächste individuelle Fehler der Trierer und erneut war Barthel zur Stelle – 2:0 (12.). Die Matthias-Reserve fand nach den Nackenschlägen nicht ins Spiel und fungierte auch beim dritten Barthel-Treffer in der 29. Minute als Vorlagengeber.
Im zweiten Durchgang stellten die Gäste die individuellen Fehler ab und waren besser im Spiel. Das 4:0 durch Jerome Freilinger (62.) schob jedoch allen Hoffnungen einen Riegel vor. Zwar verkürzte Lukas Mees in der 75. Minute auf 1:4, doch der Schlusspunkt gehörte einmal mehr Luca Barthel, der seinen vierten Treffer der Partie (81.) und den 23. der Saison verzeichnete. Eine Leistung Barthels, die man laut Sauertals Trainer Matteo Amodio auch aufgrund dessen „super Einstellung“ hervorheben müsse.
Auch vom Rest seiner Mannschaft zeigte sich Amodio angetan: „Es war ähnlich wie in den letzten Spielen. Wir konnten wieder früh in Führung gehen und waren, egal wie man es dreht und wendet, qualitativ besser. Matthias hat eine solide zweite Mannschaft und hatte mit den Tönges-Brüdern viel Erfahrung dabei. Es war ein kampfbetontes Spiel, in dem wir nichts anbrennen ließen, aber auch von individuellen Fehlern profitierten. Im letzten Drittel waren wir heute nicht so stark wie in den letzten Wochen, aber es war wieder ein positiver Auftritt und Sieg. Wir sind wirklich gut drauf.“
Ein anderes Fazit musste DJK-Coach Jan Näckel ziehen, dessen Elf das Spiel mit individuellen Fehler herschenkte: „Wenn man nach 29 Minuten drei katastrophale Fehler im Spielaufbau macht und dem Stürmer den Ball immer in den Fuß spielt, kann man nichts gewinnen. Es war wirklich immer der gleiche Fehler und das von drei verschiedenen Spielern. Danach kamen wir ein bisschen ins Spiel, aber mit dem vierten Gegentor war das Spiel gegessen. Hintenraus war es relativ ausgeglichen, doch eigentlich war das Spiel schon nach einer halben Stunde vorbei.“
Foto: Archiv/Sandra Maes