Trotz guter Leistungen nach der Winterpause konnte sich die DJK St. Matthias Trier II noch nicht mit einem Dreier belohnen. Anders sah es beim kommenden Gegner SG Sauertal aus, der einen perfekten Einstand feierte. Folgt nun ausgerechnet bei der formstarken SGS der Mattheiser Befreiungsschlag?
Mit dem 8:1 gegen den SV Filzen-Hamm und dem 6:0 bei der SG Obermosel feierte die SG Sauertal einen perfekten Start ins neue Jahr. Siege, die sich mit Blick auf die Tabelle auszahlten: Zwar ist das Spitzentrio um Könen, Weintal und Wawern entflohen, doch dank Patzern von Südeifel und Wasserliesch steht man nun punktgleich mit dem Tabellenvierten. Dies bedeutet, dass die Sauertaler mit weiteren Erfolgen noch bis zu zwei Plätze nach oben rücken und damit ihre starke Aufsteigersaison untermauern können. Zugute kommt dabei, dass der zwischenzeitliche Personalengpass überwunden scheint und Leistungsträger wie Kapitän Andreas Mayer zur Höchstform auflaufen. Auch auf die Treffsicherheit von Luca Barthel, der bereits 19 Mal traf (Quelle: fussball.de), kann sich die SGS wieder verlassen. Vorteile, die am kommenden Samstag zu einem weiteren Sieg der Sauertaler beitragen könnten.
Allerdings wartet mit der DJK St. Matthias Trier II kein Gegner, der die Punkte in Godendorf kampflos abschenken wird. Die Trierer unterlagen zum Restrundenauftakt der SG Wawern mit 1:5 und ließen zuletzt ein 3:3 gegen die SG Wincheringen folgen. Die Leistung stimmte in beiden Spielen, auch wenn die Punktausbeute dürftig ausfiel. So fehlte in beiden Partien die nötige Treffsicherheit und das Spielglück, um aus einem vier Punkte zu machen. Dennoch zeigen die Darbietungen der Matthias-Reserve, dass man dazu imstande ist, in der Klasse mitzuspielen. Nun gilt es, gute Leistungen mit Punkten zu belohnen und sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen.
Derzeit liegt die DJK auf Rang 13 gerade einmal drei Punkte vor der Roten Zone. Daher wird man nach der 1:3-Hinspielniederlage alles daran setzen, dieses Mal gegen die SG Sauertal zu punkten. Gerade deshalb mahnt Sauertals Trainer Matteo Amodio zur Vorsicht, wenngleich das Ziel klar definiert ist: „Wir haben unsere letzten beiden Gegner nicht unterschätzt und werden das auch bei Matthias nicht tun. Spielerisch sehe ich Vorteile bei uns, aber das müssen wir uns auf dem Platz verdienen. In der Hinrunde war es ein enges Spiel. Wir wollen jetzt wieder punkten und am liebsten den nächsten Dreier einfahren.“
Godendorf, Sa., 29.03., 18.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes