B-Trier/Saar, Nachbericht

SG Saartal II - SV Wasserliesch 2:4 (0:3)

11. Oktober 2021, 15:17 Uhr

Nach gutem Start ins Spiel und drei Toren gab der SV Wasserliesch die Spielkontrolle ab. Am Ende stand dennoch ein 4:2-Sieg zu Buche. Foto: Archiv

Der SV Wasserliesch sicherte sich in Trassem den nächsten Dreier und verteidigte damit den dritten Tabellenplatz.

Die SG Saartal II schien die Olewig-Pleite gut verdaut zu haben, denn bereits nach wenigen Minuten landete der Ball erstmals im Wasserliescher Tor. Ein Blitzstart, der zurückgepfiffen wurde, da SVW-Keeper Florian Gottlieb den Ball schon vermeintlich festgemacht hatte. Die Hausherren blieben dran, doch der Tabellendritte aus Wasserliesch zeigte sich offensiv sehr effektiv: Erst schloss Nico Picko einen guten Angriff ab (12.) , dann traf Philip Seer aus der Distanz (18.) und Robin Zimmer besorgte kurz vor dem Abpfiff den 3:0-Pausenstand. Eine Leistung, mit der Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert bis zu diesem Zeitpunkt zufrieden war: „Die erste Halbzeit war gut von uns, mit zwei gut rausgespielten Toren und einem tollen Schuss. Da haben wir nichts anbrennen lassen. In der zweiten Halbzeit war es dann, als hätte jemand den Stecker gezogen. Wir waren sehr fahrig und kamen nicht rein. Da können wir uns bei unserem Ersatzkeeper Florian Gottlieb bedanken. Aufgrund der ersten Halbzeit war der Sieg aber nicht unverdient.“ Im zweiten Durchgang meldeten sich die Hausherren tatsächlich zurück. Ein Doppelpack von Alexander Fox (FE. 75., 80.) brachte die Saartal-Reserve binnen fünf Minuten wieder ran, doch Wasserlieschs Nico Picko setzte in der 85. Minute den Schlusspunkt. Für SGS-Coach Peter Benzschawel eine ärgerliche Niederlage: „Wir hatten die Partie gut im Griff, bekommen aber dann zwei unnötige Gegentore, bei denen es Wasserliesch mit ihren schnellen Stürmern auch sehr stark gemacht hat. In der zweiten Halbzeit haben wir wieder das Heft in die Hand genommen und waren die bessere Mannschaft. Leider haben wir wieder Pech und bekommen kurz nach der Pause einen Handelfmeter nicht. Nach dem 2:3 war nochmal alles drin. Wir foulen bei einem Wasserliescher Angriff an unserem Sechzehnereck und das Spiel läuft erst mit Vorteil weiter. Dann bekommt Wasserliesch aber doch noch den Freistoß und das 2:4 fällt. Das war dann schon bitter.“

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