Während die SG Saartal II ihr Zwischentief bereits am vergangenen Wochenende beendete, steht bei der SG Sauertal die Trendwende noch aus. Will man diese einleiten, ist aber wohl eine Topleistung nötig, denn die Saartal-Reserve will vor dem Hinrundenschluss noch die 20-Punkte-Marke knacken.
Die SG Saartal II überwand ihr Zwischentief bei der SG Wincheringen und sicherte sich nach vier sieglosen Spielen wieder einen Dreier. Dank diesem stockte man das Punktekonto auf 17 Zähler auf und schloss zum kommenden Gegner, der SG Sauertal, auf. Der Aufsteiger verbuchte bisher 19 Punkte – eine Ausbeute, die deutlich höher hätte ausfallen können. So kämpften die Ralinger vor wenigen Wochen noch um die Tabellenspitze, ehe Niederlagen gegen Wawern (2:1), Wincheringen (2:4) und Könen (1:2) folgten. Allesamt Spiele, in denen die Sauertal-SG in Führung lag, diese aber im zweiten Durchgang abgab. Schon nach der jüngsten Niederlage merkte Trainer Matteo Amodio an, dass aufgrund des hohen Altersdurchschnitts und zuletzt schwacher Trainingsbeteiligung die „Körner fehlten“. Am Samstagmittag will Amodio die kleine Krise jedoch überwinden und im letzten Hinrundenspiel punkten: „Ich erwarte ein schweres Spiel, aber nach drei Niederlagen in Folge wollen wir den Abwärtstrend beenden und punkten. Wenn wir uns konzentrieren und unsere Leistung abrufen, können wir das schaffen.“
Den gleichen Plan verfolgen die Hausherren, die mit einem Sieg am Aufsteiger vorbeiziehen und einen versöhnlichen Abschluss einer durchwachsenen Hinrunde finden könnten. So will Saartal-Coach Thomas Konz mit seiner Elf noch die 20-Punkte-Marke knacken: „Sauertal hat viele erfahrene Hasen. Es treffen also zwei erfahrene Mannschaften aufeinander. In den letzten Spielen ist Ralingen aber ein wenig außer Tritt gekommen und ließ Federn. Wir werden versuchen, unser Heimspiel zu gewinnen. Gelingt uns das, hätten wir 20 Punkte auf dem Konto, was eine angemessene Quote nach der Hinrunde wäre.“
Irsch-Saar, Sa., 02.11., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
