Trotz doppelter Führung gelang der SG Saartal II gegen eine kämpfende Igeler Reserve nicht der erhoffte Sieg. Dennoch zeigten sich am Ende beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden.
Auf dem Schodener Rasen setzte die SG Saartal II bereits in der zweiten Minute den ersten Wirkungstreffer, als Jonas Lauer zur Führung traf. Die Hausherren behielten in der ersten Hälfte die Oberhand und erhöhten in der 43. Minute durch einen weiteren Lauer-Treffer auf 2:0. Mit diesem Ergebnis sollte es jedoch nicht in die Pause gehen, denn noch in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs glückte Eric Pasucha der Anschlusstreffer. Die gute Igeler Phase hielt nach dem Seitenwechsel an und erneut schlugen die Gäste zu: Pasucha schnürte wie Saartals Lauer einen Doppelpack und glich für die Zweitvertretung aus (46.). Die Antwort der Saartaler folgte nur vier Minuten später durch Patrick Leisen, der für die abermalige Führung sorgte. Die Vorentscheidung? Nein, denn die Igel-Liersberger begannen erneut zu drücken und glichen in der 66. Minute durch Marcel Ulrich aus. Die Gäste drängten auf den Siegtreffer und kamen in einer wilden Schlussphase zu weiteren Chancen. Auch die SGS-Reserve vergab die Möglichkeit auf den Siegtreffer, sodass nach mehr als 90 umkämpften Minuten ein 3:3-Remis stand.
Für Igels Trainer Burkhard Quallo ein insgesamt gerechtes Ergebnis: „Unsere Moral hat in jedem Fall gestimmt. Kurz vor Schluss traf Stefan Castello noch den Pfosten, sodass wir sogar als Sieger vom Platz gehen können. Fairerweise muss man aber sagen, dass auch Schoden am Ende einen Schuss hatte, den unser Torwart Sven Pick hervorragend hielt. Unterm Strich geht die Punkteteilung also in Ordnung.“
Dieser Einschätzung stimmte Saartal-Coach Thomas Konz zu, der sich mit dem Punkteteilung zufrieden zeigte: „Kurz vor der Pause fiel unglücklich der Anschlusstreffer. Wenn wir mit einem 2:0 in die Pause gehen, bringen wir das Spiel vielleicht besser nach Hause. In der zweiten Halbzeit machten wir direkt einen Fehler im Spielaufbau, der zum 2:2 führte. Wir legten das 3:2 nach, ließen hintenraus aber viele Chancen zu. Wenn Igel sogar noch 3:4 gewinnt, können wir uns nicht beschweren. Mit dem 3:3 sind wir gut bedient.“
Foto: Sandra Maes
