Chancen für deutlich mehr Tore waren vorhanden, am Ende reichten Ruwertal/Gutweiler aber zwei Treffer zum Sieg. Selbst eine rund 20-minütige Unterzahl brachte die Hausherren nicht mehr entscheidend in Bedrängnis.

„Es war ein wildes und ziemlich unruhiges Spiel. Wir hatten mehr Ballbesitz und ein Stück weit die reifere Spielanlage, haben aber wieder mal vergessen, Tore zu schießen. In der ersten Halbzeit hatten wir fünf, sechs gute Aktionen aus denen drei, vier Tore fallen müssen. Auch Kylltal hatte zwei, drei gute Umschaltaktionen. Es kann also zur Pause genauso gut 4:2 oder 5:3 stehen“, bilanzierte Ruwertals Trainer Bastian Jung den ersten Durchgang.

Das einzige Tor vor der Pause erzielte Ruben Herres. Er brachte die Hausherren in der 33. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz nach Wiederbeginn legte Ruwertal nach: Benjamin Thorbeck erhöhte in der 49. Minute im Zuge eines Standards auf 2:0. Ruwertal verwaltete die Führung, geriet durch die Gelb-Rote-Karte für Jeremy Kaiser (74.), jedoch noch einmal unter Druck. Der Sieg geriet laut Jungs aber nicht mehr in Gefahr: „In der zweiten Halbzeit machten wir es bis zur Gelb-Roten Karte ordentlich. Danach hat man gemerkt, dass unsere Kräfte nachlassen. Da hat das Spiel gegen Eintracht Trier doch schon einige Körner gekostet und unser Kader ist aktuell nicht gerade breit besetzt. Nach dem 2:0 durch Benjamin Thorbeck, für den es mich gefreut hat, hatte Kylltal dann auch keine hundertprozentigen Chancen mehr. Der Sieg ging daher in Ordnung.“

Foto: Archiv/Maes

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