A-Klasse, Nachbericht

SG Pölich – SG Osburg 4:4 (2:2)

15. November 2021, 16:42 Uhr

Nach acht Toren endete das Rückspiel zwischen der SG Osburg und der SG Pölich mit 4:4. Foto: Archiv

In einem torreichen, verrückten und von beiden Mannschaften offensiv geführten Spiel teilten sich die Kontrahenten die Punkte. 

Mike Scholer ließ nach Vorarbeit von Heiko Schmitt Pölich bereits nach sieben Minuten das erste Mal jubeln, doch Osburg fand nur 50 Sekunden später mit dem Ausgleich von Nicolas Steinbach nach Zuspiel von Nico Thömmes eine zeitnahe Antwort. „Das war ein wildes Spiel, bei dem wir den Gegner in der ersten Halbzeit mit individuellen Fehlern zweimal eingeladen haben und wir wieder zurücklagen. Doch es spricht für uns, dass wir direkt zurückgekommen sind und insgesamt auch mehr vom Spiel hatten“, resümierte Osburgs Trainer Kevin Dres eine erste Halbzeit, die es in sich hatte. Denn Alexander Welter ließ Pölich (28.) erneut in Front ziehen, bevor Nico Thömmes per Foulstrafstoß egalisierte – 2:2 (31.). Zuvor war Lukas Thömmes, der sich in vielen Aktionen gefühlt zwölf Mal im Abseits befand, gefoult worden. Osburg besaß dann in Halbzeit zwei den besseren Start und kam durch Lukas Thömmes zur erstmaligen und einmaligen Führung. Maxi Krugmann, der in der Nachspielzeit nach einem taktischen Foul an der Außenlinie Gelb-Rot bekam, hatte steil auf Thömmes gespielt, der den sechsten Gang einlegte und auch noch den Pölicher Keeper Mike Kirchen umdribbelte – 2:3 (55.). Nun kam Pölich zurück, als Schmitt nach Vorlage von Scholer das 3:3 gelang (63.). Kevin Dres: „Das, was mich maßlos geärgert hat, war die Tatsache, dass wir in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit jegliche Konsequenz haben vermissen lassen, als Pölich stehend K.o. war und wir die Situationen nicht gut ausspielen. So hat Pölich die zweite Luft gekriegt und es war wieder alles völlig offen. In der hektischen Schlussphase haben wir dann das 4:4 erzielt, als Jens Heimfarth den Ball volley mit einen Seitfallzieher perfekt trifft und wir diese letzte Eckballaktion ausnutzen konnten.“ Denn der agile und stets gefährliche Scholer hatte die Moselaner in der 74. Minute erneut mit 4:3 in Führung gebracht. Dres bilanzierte dann doch nicht ganz unzufrieden: „Es waren gegen Pölich schon immer chaotische Spiele. Vor eineinhalb Jahren spielten wir 5:5, jetzt 4:4.“ Pölichs Trainer Tobias Niehl bilanzierte, dass „wir endlich wieder einen guten Kader hatten mit Heiko Schmitt und Raphael Thömmes. Es war teilweise sehr wild, wir haben zweimal geführt und hätten eigentlich gewinnen müssen, weil wir jedes Mal nach einer Führung kurz darauf den Ausgleich gekriegt haben. Das darf uns so nicht passieren. Wir haben teilweise gut nach vorn gespielt, es aber oft nicht sauber wegverteidigt. Unterm Strich muss ich sagen, dass wir mit einem Punkt gegen Osburg definitiv leben können.“

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