A-Klasse, Vorbericht

SG Pölich – FSV Trier-Tarforst II

25. November 2021, 12:34 Uhr

Die SG Pölich steht mit dem Rücken zur Wand und will vor dem Jahreswechsel nochmal dreifach punkten. Keine leichte Aufgabe, denn es wartet die Tarforster Reserve. Foto: Archiv

Nach der zugestimmten Spielverlegung der Partie gegen Tawern ins neue Jahr will das Tabellenschlusslicht von der Mosel mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause gehen, die bereits mit der Nachholpartie gegen Tawern am 17. März endet. 

Nach dem Reinsfeld und auch Euren gepunktet haben, steht das Team von Tobias Niehl als Träger der roten Laterne mit dem Rücken zur Wand. Einen Zustand, den der 32-jährige Coach unbedingt beenden möchte. „Ziel ist, mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen. Da kann es nur eine Vorgabe geben: Wollen wir den letzten Platz abgeben, sollte das Spiel gewonnen werden. Gegen einen sehr spielstarken Gegner müssen wir schauen, dass wir ihn bearbeiten und beschäftigen können. Wir gehen als Außenseiter ins Spiel und wollen die beiden Niederlagen, wir haben im Pokal gegen Tarforst 0:6 und das Hinspiel 0:4 verloren, unbedingt korrigieren. Dazu sollte die Kommunikation in der Abwehr besser sein. Wir wollen den Laden sauber halten. Dann können wir das Spiel auch gewinnen.“ Wie Niehl durchblicken lässt, werde man den Fokus darauf legen, die Seiten verlagernden Pässe zu unterbinden und Marcel Mühlen nicht aus den Augen zu verlieren. Doch wir müssen auch selbst zielstrebig nach vorn spielen und gut in die Zweikämpfe kommen.“ So ruhen die Pölicher Hoffnungen im Angriff erneut auf Heiko Schmitt und Mike Scholer. Während Nils Engemann nochmaligen Urlaubsfreuden frönt, steht Kai Morbach nach überstandener Erkältung wieder im Team.
Mit großer Konstanz haben sich die Trierer Höhenstädter im Spitzenbereich der Liga etabliert. Auch wenn ein möglicher Aufstieg (noch) kein Thema beim FSV ist, so schiele man insgeheim immer nach ganz oben. „Ziel im letzten Spiel des Jahres sollte ein Sieg sein. Das sind wir uns und unseren Zuschauern schuldig. Pölich ist gegenwärtig schwer einzuschätzen. Doch ich denke, dass sie besser besetzt sein werden als noch im Hinspiel. Es wird auf dem Hartplatz in Detzem sicherlich eine schwierige Aufgabe, sie zu knacken“, so Tarforsts Trainer Daniel Will. Der Coach plant, einigen der Spieler Einsatzzeiten zu gewähren, die zuletzt nicht in der Startelf standen. So wird nach Angaben von Will Leif Rosenthal eine Chance zwischen den Pfosten bekommen. Auch Raffaele Rigoni und Philipp Huget seien geplante Optionen für die Startelf. Da die erste Mannschaft bereits am Freitag spielt, ergeben sich zusätzliche Alternativen. Nach seinem Fingerbruch im Spiel gegen Föhren fällt Marcel Dammer verletzt aus. „Wir wollen die Euphorie der letzten Wochen mitnehmen und nach dem Spiel ein bisschen feiern, bevor am 4. Dezember dann unsere Weihnachtsfeier ansteht.“
Detzem, Sonntag, 28.11., 14.30h

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