Eine Woche nach der Niederlage im Sechs-Punkte-Spiel steht die SG Obermosel erneut unter Druck. Der Grund: Mit der SG Igel-Liersberg II wartet ein weiterer Konkurrent, bei dem Zählbares Pflicht ist.
Der SG Igel-Liersberg II glückte am vergangenen Spieltag ein echter Befreiungsschlag, als man sich nach sieben sieglosen Partien, von denen man sechs verlor, wieder einen Dreier sicherte. Der Zeitpunkt für die Trendwende hätte besser kaum sein können, empfingen die Igeler doch den damaligen Tabellennachbarn SV Filzen-Hamm. Die SGI verteidigte entsprechend nicht nur den elften Rang, sondern baute das Polster zu den Abstiegsrängen auf vier Punkte aus. Ein komfortabler, wenn auch trügerischer Vorsprung, der schon am Sonntag wieder auf zwei Punkte einschmelzen könnte. Zumindest dann, wenn man dem Schlusslicht SG Obermosel unterliegt.
Exakt diesen Plan dürfte die gastgebende SGO verfolgen, die am letzten Sonntag eine bittere Niederlage einsteckte. Da unterlag man der bis dato punktgleichen Matthias-Reserve in einem Sechs-Punkte-Spiel und vergab damit die Chance, den Tabellenkeller zu verlassen. Die Trierer siegten mit 3:0 und rückten auf Rang zwölf vor, Nittel hingegen trägt weiter die Rote Laterne. Eine erneute Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten sollten sich die Obermoselaner nicht leisten. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf die Igel-Reserve fünf Zähler – verliert man erneut, lässt man einen Rivalen auf unbestimmte Zeit ziehen und verkleinert den Kreis der potentiellen Abstiegskandidaten. Dementsprechend wird die SG Obermosel alles daran setzen, in Wellen drei Punkte oder zumindest einen Zähler zu verbuchen. Ein Remis (0:0) glückte bereits im Heimspiel der Vorsaison, auswärts unterlag man den Igelern hingegen mit 2:3.
Wellen, So., 03.11., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
