Glanzstunde für die einen, rabenschwarzer Tag für die anderen: Im Spiel der SG Kordel gegen die Drittvertretung aus Schweich waren die Punkte bereits zur Pause fest an die Hausherren vergeben.

Drei Minuten waren auf dem Rasen in Kordel gespielt, ehe Luis Philippi zur Führung der SG Kordel traf. Die Gäste aus Schweich verkrafteten den frühen Nackenschlag zunächst gut und scheiterten in der Folge am Ausgleich, als man Niclas Weirich aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf. Eine vergebene Möglichkeit, die womöglich für einen anderen Ausgang gesorgt hätte. So bestimmte im Anschluss ausschließlich eine Elf das Spielgeschehen: die Hausherren. Luis Philippi erhöhte auf 2:0 (14.) und als Lukas Leyendecker (19., 22., 31.) und Philipp Laudwein (29.) vier weitere Tore nachlegten, war die Partie bereits vor der Pause entschieden. Für die Schweicher Dritte sollte es jedoch noch schlimmer kommen: Marc Willems (41.) und Philippi, der wie Leyendecker dreifach traf (45.), schraubten das Ergebnis noch vor der Pause auf 8:0 in die Höhe. 

Im zweiten Durchgang sollte laut Kordels Trainer Christian Adams entsprechend nichts mehr anbrennen: „Wir ließen nur einen Torschuss zu und das wäre beinahe das 1:1 gewesen. Diese Situation überstanden wir und waren danach vorne sehr effektiv, nutzten nahezu alle Chancen. Dass es 8:0 zur Pause steht, ist auch eher selten und es war klar, dass nichts mehr anbrennen würde. Wir wechselten durch und Schweich stand in der zweiten Halbzeit sehr tief. Wir erarbeiteten uns nicht mehr viele Chancen und erzielten keine weiteren Tore. Trotzdem war es wichtig, nicht leichtsinnig zu werden, die Spannung hochzuhalten und zu Null zu spielen. Insgesamt war es ein sehr gutes Spiel von uns.“

Schweichs Trainer Frank Lamberty zog ein kurzes wie bezeichnendes Fazit zur Leistung seiner Elf: „Unser Auftritt war eine bodenlose Frechheit. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.“