Während die einen ihren neunten Sieg in Folge verbuchten, kassierten die anderen im Heimspiel ein halbes Dutzend – das Momentum im Duell zwischen dem Tabellenzweiten aus Kordel und dem Fünftplatzierten SV Farschweiler liegt klar auf Seiten des Absteigers. Ausgeschlossen ist eine Überraschung damit aber nicht.
Ein Spieltag ist in der Hinrunde der Saison 2025/26 noch zu absolvieren und das Rennen um die Herbstmeisterschaft ist weiterhin offen. Ein Kandidat auf den inoffiziellen Titel ist die SG Kordel, die in den vergangenen Wochen Sieg auf Sieg folgen ließ. Aktuell steht der Absteiger bei neun Erfolgen in Serie, von denen acht im Ligabetrieb errungen wurden. So auch am vergangenen Wochenende, als die Spielgemeinschaft beim Tabellendritten aus Züsch gewann und das Punktekonto auf 28 Zähler aufstockte – die gleiche Anzahl, die Primus SG Thalfang/Berglicht verbuchte, der bei der gleichen Gegentorzahl (elf) sieben Tore mehr als Kordel (39) verbuchte. Ob man sich zusammen den Herbstmeistertitel sichert oder nicht, hängt zum Teil auch vom nächsten Gegner der SGK ab.
Der SV Farschweiler belegt den fünften Tabellenplatz mit acht Punkten Rückstand auf das Spitzenduo. Zwar spielt der SV noch immer eine starke Saison und gehört zu den fünf Teams, die sich vom Rest der Klasse absetzten, doch in den letzten Wochen leistete man sich immer wieder Fehltritte. So stehen aus den vergangenen vier Partien nur vier Punkte zu Buche. Im Gegenzug gab man gegen die vermeintlich direkten Konkurrenten Ruwertal II (2:3) und zuletzt gegen Thalfang alle Punkte ab. Insbesondere der letzte Spieltag mit einer 1:6-Pleite dürfte der Elf von Spielertrainer Lukas Jonas sauer aufstoßen. Schließlich musste man in dieser Spielzeit bisher nie mehr als drei Gegentore in einer Partie hinnehmen.
Auch deshalb rechnet Kordels Trainer Christian Adams mit einem motivierten Gegner: „Es wird wieder ein umkämpftes Spiel werden. Farschweiler hat eine gute und gefährliche Offensive, die wir in den Griff bekommen müssen. Nach den sechs Gegentoren gegen Thalfang rechne ich damit, dass sie defensiv sicher stehen und über ihre Offensive kontern wollen. Darauf müssen wir uns einstellen. Ansonsten müssen wir weiter an unsere eigenen Stärken glauben. Legen wir erneut die kämpferische Leistung der letzten Wochen an den Tag, können wir auch Farschweiler schlagen.“
Welschbillig, Sa., 01.11., 15.00h
