A-Klasse, Nachbericht

SG Kordel – SG Pölich 3:1 (0:0)

11. Oktober 2021, 16:39 Uhr

Der Tabellenzweite aus Kordel tat sich gegen die SG Pölich lange schwer. In der zweiten Halbzeit zog man jedoch mit 3:1 davon. Foto: Archiv

Erst im zweiten Durchgang ging es für den Tabellenzweiten in die richtige Richtung.

Nachdem einige gute Chancen nicht im Pölicher Gehäuse untergebracht werden konnten und die Gäste auch gut dagegenhielten, war es Sven Bracker vorbehalten, nach Vorarbeit von Marc Willems die Führung herauszuschießen (53.). Bei Brackers Schuss aus 20 Metern lenkte Pölichs Keeper Mike Kirchen das Spielgerät noch ins eigene Tor ab. Pölich präsentierte sich nicht nur in Sachen Personal besser aufgestellt, sondern auch stark formverbessert und kam in der 68. Minute durch einen Kopfball von Raphael Thömmes zum Ausgleich. Doch nur vier Minuten später schlug Kordel in Person von Marc Willems zurück, der genauso wieder im Kader stand, wie die vormals verletzt oder berufsbedingt ausgefallenen Marc Görres, Pascal Junk, Christian Adams und Johann Ober. Willems nickte eine Eckballflanke von Marius May mit dem Kopf zum 2:1 ein (72.). Die endgültige Entscheidung reifte, als May in der 83. Minute einen Ball aus kurzer Entfernung und spitzem Winkel unhaltbar unter die Latte knallte – 3:1 (83.). Das Statement von Kordels Trainer Klaus Grüber fiel entsprechend positiv aus: „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch schwer getan, Chancen zu kreieren, weil Pölich gut verschoben hat und wir zu wenig Tempo in unseren Aktionen hatten. Pölich hat gut gegen den Ball gearbeitet und besaß eine gute Staffelung. Da mussten wir auch auf deren zwei schnelle Stürmer aufpassen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann mehr mit flachen Bällen operiert und nicht mehr mit hohen Flanken und kamen so in die Abschlüsse. Übers ganze Spiel betrachtet, ist der Sieg verdient.“ Einziger Wermutstropfen ist die neu aufgebrochene Verletzung von Junk, der bereits nach 13 Minuten wieder wegen einer Zerrung im Oberschenkel raus musste. Pölichs Coach Tobias Niehl sah trotz der neuerlichen Niederlage auch Lichtblicke. „Wir haben uns mit einer guten Leistung gut verkauft und waren gegenüber den letzten Spielen deutlich verbessert. Aus meiner Sicht besaßen wir sogar ein leichtes Chancenplus. Ein Punkt wäre möglich gewesen.“ Denn Alexander Welter in der ersten und zweimal Heiko Schmitt in der zweiten Hälfte hätten es bei einem Quäntchen mehr Spielglück und Cleverness auch klingeln lassen können.

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