In einem Sechs-Punkte-Spiel zwischen Tabellennachbarn hoffen sowohl Igel II als auch der SV Filzen-Hamm auf einen Sieg, um den Nichtabstiegsplatz zu festigen.
Die Zweitvertretung aus Igel-Liersberg ging in der letzte Woche gegen den SV Udelfangen trotz einer ansprechenden Leistung im zweiten Durchgang leer aus. Für die Igeler war es die dritte Niederlage in Serie und das siebte Spiel in Folge ohne einen Sieg. Besonders durch die jüngste Nullrunde verschärfte sich die Tabellensituation, ließ man mit Udelfangen doch den direkten Nachbarn davonziehen. So findet sich die Bezirksliga-Reserve derzeit mit acht Punkten auf dem elften Rang ein und ist damit nur zwei Zähler von einem Abstiegsrang entfernt. Nach oben haben die Zehntplatzierten Udelfanger bereits fünf Punkte Vorsprung. Eine angespannte Lage, in der dringend Zählbares benötigt wird – insbesondere an diesem Sonntag im Spiel gegen einen direkten Konkurrenten.
Der SV Filzen-Hamm stand nach dem zehnten Spieltag noch auf dem letzten Tabellenplatz, machte durch den Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen die DJK St. Matthias II jedoch einen Sprung auf die Nichtabstiegsplätze. Auch an diesem Wochenende dürften die Filzener auf den Dreier hoffen, um an den Igelern, die nur einen Punkt mehr auf dem Konto haben, vorbeizuziehen. Somit steht für sowohl für die SG Igel-Liersberg II als auch für den SV Filzen-Hamm ein richtungsweisendes Spiel mit Abstiegskampf-Charakter an. Ein Favorit lässt sich in diesem Duell nicht benennen, treffen mit Igel (11 Tore) und Filzen (43 Gegentore) doch die schwächste Offensive und Defensive aufeinander.
Im Vorjahr gewannen die Igeler beide Spiele mit 4:2. Erfolge, an die SGI-Trainer Burkhard Quallo anknüpfen möchte: „Ich habe Filzen in dieser Saison zweimal gesehen. Wenn sie den Ball gut in den eigenen Reihen laufen lassen, sind sie gefährlich. Wenn man sie mit der nötigen Zweikampfhärte angeht, ist Filzen aber auch für Fehler gut. Starten wir gegen Filzen, wie wir die zweite Hälfte gegen Udelfangen begannen, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen können.“
Trier-Zewen, So., 27.10., 13.00h
Foto: Archiv/Sandra Maes
