Zuletzt auf Rang zwei abgerutscht, gastiert der TuS Trier-Euren am 22. Spieltag in Lampaden. Dort wartet die SG Hochwald II, welche einen weiteren Stolperstein im Meisterschaftsrennen darstellen könnte.

Nach fünf Siegen ohne Gegentor in Serie unterlag der TuS Trier-Euren am vergangenen Wochenende dem FC Könen. Eine Niederlage, die zur Folge hatte, dass Konkurrent Wincheringen gleichzog und der TuS aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz zwei abrutschte. Bei fünf Spielen bis Saisonende ist im Meisterschaftsrennen demnach alles offen. Druck verspürt man im Trierer Westen jedoch nicht, denn wie Trainer Daniel Ries erklärt: „Wir sind immer noch Aufsteiger und spielen eine super Saison. In den letzten fünf Spielen werden wir unser Bestes versuchen, aber wenn es nicht klappt, haben wir immer noch eine super Runde gespielt. Wir müssen uns keinen Druck machen.“

Eine Leistungssteigerung will Ries im Vergleich zu den letzten Wochen dennoch sehen. In diesen mangelte es zu oft an der Effizienz im Abschluss: „Wir müssen jetzt noch mal eine Reaktion zeigen – auch vor dem Tor. Bisher war es eine intensive Saison und vielleicht fehlt uns deshalb die Konzentration vor dem Tor. Jetzt müssen wir zu unserem Spiel zurückfinden und die Chancen nutzen, die wir bekommen.“

Anders als die Eurener sicherte sich die SG Hochwald II am vergangenen Spieltag einen Dreier, als man in Udelfangen in Unterzahl den Siegtreffer erzielte. Ein Erfolg, der Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe geben sollte – ebenso wie ein Blick auf die Tabelle, in der die Hochwälder auf den sechsten Rang vorzogen. Legt man im Heimspiel nochmals drei Punkte nach, könnte man die Tabellennachbarn aus Tawern und Wasserliesch dauerhaft auf die Plätze sieben und acht verweisen. 

Ein Platzierungsziel verfolgt die Hochwald-Reserve an diesem Wochenende allerdings nicht. Vielmehr freut sich SGH-Trainer Nour-Eddine Rasani auf eine spannende Aufgabe gegen einen motivierten Gegner: „Euren wird mit Wut nach Lampaden kommen, nachdem sie aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Tabellenführung verloren. Es wird sicher ein intensives und hitziges Spiel, aber ich gehe davon aus, dass es auch ein faires Spiel wird. Seit dem Hinspiel und der Eurener Hilfe bei einem medizinischen Notfall verbindet beide Mannschaften eine kleine Freundschaft. Die wollen wir gerne beibehalten.“

Im Hinspiel boten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, der mit einem 4:3 für den TuS Trier-Euren endete.

Lampaden, So., 26.04., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes