Einen „dreckigen“ Sieg feierte die SG Hermeskeil gegen die SG Pölich, welche die eigene Leistung in Damflos nicht mit einem Punkt belohnen konnte.

Auf schwierig zu bespielendem Damfloser Hartplatz fanden die Hausherren der SG Hermeskeil gut in die Partie. Adel Eladel erzielte nach einer Viertelstunde die Führung, welche Scott Henninger in der 34. Minute ausbaute. Eine einseitige Partie war es allerdings nicht, denn nach dem 1:0 wurden die Gäste aus Pölich zunehmend stärker, versäumten es aber, gegen gut stehende Hermeskeiler den Ausgleich zu erzielen. Erst nach dem Seitenwechsel trug die Pölicher Druckphase Früchte, als Sandro Kreten einen Eckball zum 1:2 einköpfte (64.). Zu mehr sollte es aus Pölicher Sicht nicht mehr reichen, da Routinier Philipp Klappert und Kai Morbach weitere Möglichkeiten verstreichen ließen. So waren es am Ende erneut die Hausherren, die zuschlugen und durch Eladel den 3:1-Siegtreffer erzielten. 

Für Hermeskeils Trainer Andreas Weber war es keine Sternstunde seiner Mannschaft, doch das Ergebnis sei entscheidend: „Wir kamen gut rein und gingen früh mit 1:0 in Führung. Danach verloren wir den Faden und Pölich attackierte höher. Trotzdem konnten wir unsere Führung ausbauen. Im Anschluss war es dann ein reiner Krampf und Pölich hatte die bessere Spielanlage, während wir gut verteidigten. Nach dem Anschlusstreffer kamen wir noch mal besser ins Spiel und konnten das 3:1 nachlegen. Fazit: scheiße gespielt, aber gewonnen. Man muss auch mal dreckig gewinnen und das haben wir heute getan.“

Auf der Gegenseite sah Pölichs Trainer Alex Becker eine gute Leistung, die nicht mit einem verdienten Punkt belohnt wurde: „Wir spielten defensiv, machten aber leider zwei individuelle Fehler, die zum 0:1 und 0:2 führten. Danach kamen wir besser ins Spiel und konnten verdient verkürzen. Auch im Anschluss hatten wir noch Chancen, um das 2:2 zu machen. Hintenraus warfen wir dann alles nach vorne und kassierten durch einen Konter das 1:3. Wichtig war, dass sich auf dem Aschenplatz keiner verletzte. Einen Punkt hätten wir natürlich gerne mitgenommen und der wäre aus meiner Sicht auch verdient gewesen.“