Im letzten Heimspiel des Jahres geht es für Franzenheims Trainer Thomas Werhan und seines mitspielenden Trainerkollegen Michael Hassani darum, nochmal alles zu investieren, den gegenwärtigen Abstiegsplatz zu verlassen und mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen.

„Wir werden mit unverändertem Personal im Vergleich zu den letzten Wochen auftreten. Da wird sich jetzt nicht mehr viel tun. Wir haben natürlich die große Hoffnung, dass es im sehr wahrscheinlich allerletzten Spiel auf dem Pellinger Hartplatz ein besonderes werden kann. Der wird im Winter abgerissen und wird einem Kunstrasenplatz 2026 weichen. Wir wollen alles rein investieren, dass es noch mal ein enges Spiel wird und wir mit unseren Stärken, die wir haben, in der Lage sind, dem Gegner wehzutun. Es wäre schön, wenn wir nach ein paar Wochen ohne Erfolgserlebnis nochmal punkten. Wir kennen Sirzenich gut und haben im vorletzten Jahr in der A-Liga sowie bei Testspielen die Klingen mit ihnen gekreuzt. Ich mag auch das Trainerteam mit Tillmann Schweitzer und Elmar Klodt. Das ist eine tolle Mischung und ein erfolgreiches Gespann. Mit Sirzenich kommt eine hungrige, top eingestellte und talentierte Mannschaft zu uns, die schon schwer zu besiegen sein wird“, lässt Franzenheims Trainer Thomas Werhan durchblicken. Der Tabellendritte aus Sirzenich reist mit breiter Brust in Pellingen an. „Das Ziel wird sein, zu gewinnen oder minimal zu punkten“, bringt Coach Till Schweitzer sein Credo auf den Punkt. Der schätzt den kommenden Gegner wie folgt ein: „Franzenheim ist ein griffiger und unangenehmer Gegner mit Einzelspielern, die auch mit ihrer Qualität ein Spiel entscheiden können. Dazu mannschaftlich geschlossen. Natürlich sehr schwierige Platzbedingungen. Wie man darauf Fußball spielen kann, wird sich zeigen. Es wird eine andere Art Fußball gefordert sein. Wir werden sehen, wie wir das annehmen, haben aber in unserem Aufstiegsjahr auch schonmal gezeigt, dass wir es grundsätzlich können. Da haben wir verdient gewonnen. Personell ist es schwer abschätzbar. Stand jetzt ändert sich nichts, keiner kommt zurück und wir werden wieder auf Unterstützung der zweiten Mannschaft setzen, die jetzt nach überragender Hinrunde in der verdienten Winterpause ist.“

Pellingen, Samstag, 29.11., 18.15h