Für die auf Rang acht platzierten Alfbachtaler geht es darum, mit einem möglichen Sieg den Ligaverbleib bereits fünf Runden vor Schluss fix zu machen.
Der FSV Salmrohr möchte dagegen die Minimalchance auf Platz zwei mit einem weiteren starken Auswärtsauftritt wahren und seine tolle Form untermauern. Im Grunde genommen ist die Saison für beide aber gelaufen. Der inspirierende Auftritt der Mannschaft von Markus Boos mit dem 3:0 in Mehring soll dem Vernehmen nach auch gegen den früheren Regionalligisten fortgesetzt werden. „Aufgrund des Sieges in Mehring können wir gegen Salmrohr ohne Stress und Druck spielen. Salmrohr befindet sich in Topform und wird so nur schwer zu schlagen sein. Doch wir werden alles dafür tun, das Ergebnis knapp zu halten und zu Hause zu punkten. Wir erwarten jede Menge Salmrohrer Offensivpower. Die Aufgabe wird sein, konsequent zu verteidigen und eine ähnlich starke Defensivleistung zu zeigen, wie in Mehring sowie im Hinspiel, das wir in Salmrohr mit 1:0 gewinnen konnten.“ Anton Minninger sorgte kurz vor der Pause mit einem verwandelten Elfmeter für einen Auswärtscoup. Mathias Alt und Emilio Schüller fallen verletzungsbedingt aus. Nach privatem Termin steht Christopher Häb wieder bereit. Paul Minninger ist fraglich (angeschlagen). Beim FSV Salmrohr planen Sportchef Frank Wagner sowie Trainer Rudi Thömmes bereits die kommende Saison. Die restlichen fünf Spiele möchte der FSV nutzen, um sich mit einem guten Gefühl und möglichst vollen Erfolgen aus der Saison zu verabschieden. Zwar besteht noch eine minimale Chance auf Platz zwei, doch diese Option ist selbst für die kühnsten Optimisten unrealistisch. „Für uns geht es darum, Vollgas zu geben, den dritten Platz zu festigen und mit einem positiven Gefühl in die neue Saison zu gehen. Der Fokus liegt zunächst auf Ellscheid, gegen die wir das 0:1 aus dem Hinspiel vergessen machen wollen“, fordert Thömmes einen fokussierten Auftritt über 90 Minuten. Hendrik Thul (nach Knieblessuren) und Linus Roth (hatte Adduktorenprobleme) stehen wieder im Aufgebot.
Strohn, Sonntag, 26.4., 15.30h
Foto: Sandra Maes
