Nur einen Punkt beträgt der Rückstand der SG Schneifel auf das Spitzenduo der Rheinlandliga. Entsprechend erfolgreich soll der Start ins neue Jahr gestaltet werden. Doch Vorsicht: Mit Wirges wartet eines der heimstärksten Teams der Liga und ein Gegner, mit dem man sich schon im Hinspiel die Punkte teilte.
Die SG Schneifel spielt eine starke Saison und liegt nach 19 Spieltagen nur einen Punkt hinter dem Spitzenduo Ahrweiler-Wittlich zurück. Und dass man in der Lage ist, ganz oben mitzuspielen, bewies die Simon-Elf durch ihre Konstanz: Nach der Niederlage am ersten Spieltag blieb die SGS 18 Spiele in Folge ungeschlagen – eine Serie, die im Jahr 2026 weitergehen soll. Gelingt das, ist in dieser Saison alles möglich.
Andere Ziele dürfte sich Aufsteiger EGC Wirges gesteckt haben. Die Spielvereinigung liegt derzeit auf einem soliden achten Platz und damit rund zwölf Zähler vor der Abstiegszone. Da der Rückstand auf Rang sieben fünf Punkte beträgt, zählt es für Wirges derzeit nur, schnellstmöglich den Klassenerhalt dingfest zu machen. Und die nötigen Schritte dazu könnte man in den nächsten Wochen mit den Spielen gegen die Kellerkinder Rübenach und Arzfeld gehen. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch nicht, dass die SpVgg das Spiel gegen die Schneifeler abschenken wird.
Ganz im Gegenteil: Schon im ersten Aufeinandertreffen sicherte man sich einen Zähler (1:1) und wird im Rückspiel nun die eigene Heimstärke ausspielen wollen (sieben Siege, ein Remis, eine Niederlage). Auf die SGS wartet demnach – trotz 16 Punkten mehr auf dem Konto – keine Laufkundschaft.
Wirges, Sa., 21.02., 17.30h
