Am Ende schnauften die Freudenburger Spieler nicht schlecht. Aufsteiger SV Filzen-Hamm hatte den Freudenburgern alles abverlangt und ging sogar mit 1:0 in Front. Erst im zweiten Durchgang steigerte sich die Mannschaft der Gäste und fand immer bessere Mittel, den defensiven Riegel von Filzen-Hamm zu durchbrechen. Torreich wurde es für die Gäste aus Freudenburg jedoch erst gegen Ende der Partie.
Bollwerk Filzen? Zumindest eine Halbzeit lang. Freudenburg dominierte zwar auf den ersten Blick die Partie in Hälfte eins, allerdings war durch das kompakte Mittelfeld der Hausherren kaum ein Durchkommen. „Wir sind immer wieder im Mittelfeld hängen geblieben, weil die Defensive von Filzen-Hamm gut gestanden hat“, sagte Freudenburgs Trainer Thomas Repplinger. Hinten war alles dicht und vorne setzte der Aufsteiger Nadelstiche. So auch in der 25. Minute: Timo Klaar war zur Stelle und markierte das 1:0 für den SV Filzen-Hamm. Anschließend verteidigte sich Filzen in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel änderte sich das Spiel: Freudenburg war nun besser drin und griff früher an. „Wir hatten im zweiten Durchgang mehr vom Spiel und konnten früh im Aufbau stören“, sagte Trainer Repplinger. Eine der besten Chancen in der zweiten Hälfte hatte Fabian Stahl. Zunächst wurde dieser stark angespielt und spielte den Torwart aus, verzog aber. Danach lief Stahl nochmal alleine auf den Keeper zu und scheiterte erneut. Torreich wurde es in der 75. Minute: Jonathan Reinsbach drosch eine Flanke vom Strafraum per Volley ins Netz und es stand 1:1. Freudenburg ackerte weiter und Filzen-Hamm ließ nach wie vor wenig zu. Erst in der 90. Minute folgte die Erlösung: Reinsbach setzte sich im Getümmel durch und stocherte den Ball über die Linie. „Das war harte Arbeit. Wir waren am Ende froh, dass wir die drei Punkte einfahren konnten. Hier werden sich noch einige Teams wundern, wie gut und kompakt Filzen-Hamm organisiert ist“, sagte Freudenburgs Trainer Repplinger nach dem knappen Spielausgang.