Die SG Pallien hat ein erstes Achtungszeichen gesetzt und ist mit einem hochverdienten 3:1-Sieg in die neue Saison gestartet. Gegen robuste Ayler brauchte das Team von Trainer Dirk Wengler eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Dann bestach man auf dem schwer zu bespielenden Hartplatz durch Zweikampfstärke und Durchsetzungsvermögen. Bester Spieler war der ehemalige Mattheiser Tobias Weyres.
Vor dem neuen Auftakt in der neuen Liga herrschte bei der SG Pallien eine gewisse Unsicherheit. Wie würde man sich in der neuen Klasse, der Kreisliga C-Saar, als Trierer Mannschaft zurechtfinden? Den Auftakt kann man jedenfalls schon einmal als gelungen bezeichnen: Auf dem schwer zu bespielenden Hartplatz brauchten die Gastgeber einige Zeit, ehe sie sich an das körperbetonte Spiel der Ayler gewöhnt hatten. Dann half zudem noch Schiedsrichter Tobias Igel nach, als er in der 17. Minute einen Handelfmeter gab. Edin Cirikovic verwandelte souverän. Nach einer halben Stunde konnte Sascha Jacquorie auf 2:0 erhöhen. Nach der Pause schlug Ayl dann aber zu, als Martin Schuh nach einem Konter über die rechte Seite auf Lukas Löwen passte, der den Anschlusstreffer erzielen konnte (54.). Ayl drückte jetzt auf den Ausgleichstreffer, doch mehr als ein Abseitstreffer wollte den Mannen von Trainer Uwe Horn nicht gelingen. Stattdessen kam Mittelfeldmann Tobias Weyres zehn Minuten vor dem Ende an den Ball und passte auf den eingewechselten Amadou Konate, der die Entscheidung erzielen konnte (81.). Palliens Coach Dirk Wengler war nach dem Schlusspfiff erleichtert: „Wir waren sehr froh, als wir das 3:1 gemacht haben, da Ayl in dieser Phase dem 2:2 näher war.“ Horn meinte allerdings: „Pallien hat verdient gewonnen, sie waren die klar bessere Mannschaft und gerade kämpferisch überlegen.“
SG Pallien: Reinig – Becker, Weyres, Dähne (60. Konate), Overdieck – Jacquorie, Barzen, Schmitt (54. Prison), Kuhn – Degen, Cirikovic (71. Sicchio).
SV Ayl: J. Geltz – M. Geltz (84. Loch), Rommelfangen, Kramp, Löwen, Wagner – Mangerich, Steinmetz (80. Fell) – Schu, Meyer.