13.10.2018

Nachbericht, Kreisliga C-Trier/Eifel: Starke Schlussphase

Kernscheid ringt die Alemannia 6:2 nieder und ist neuer Leader

Rene Louis (links) bringt im letzten Moment noch seinen Fuß dazwischen, bevor der Schuss von Kernscheids Patrik Jäkel im Netz zappelt. Kernscheid siegte 6:2. Foto: Jens Reh

Im absoluten Spitzenspiel Zweiter gegen Erster gab es ein überraschend deutliches Ergebnis. Die SSG Kernscheid rang die mit viel Vorschusslorbeeren in die Partie gegangene Alemannia aus Trier mit 6:2 nieder und ist somit neuer Tabellenführer. Beide Mannschaften waren vor diesem Ligakracher noch ohne Verlustpunkt. Dass der Kernscheider Erfolg so klar ausfallen würde, hat indes niemand erwartet.

Erst die letzte Viertelstunde brachte Klarheit über den Sieger. Die Alemannia hielt bis zur 75. Minute ein 2:2 in einem Spiel, das erst in der Schlussphase kippte. Florian Baus brachte die SSG nach 28 Minuten in Front, doch Mike Schulz glich mit einem Schuss ins lange Eck kurz vor der Pause nach Pass von Kevin Flesch aus. Schulz stand einen Augenblick später allein vor SSG-Keeper Jonas Warlich, schoss diesen aber an. Auch im zweiten Durchgang war es zunächst eine Partie auf Augenhöhe: Henrik Wanzeck brachte die Hausherren erneut in Führung, doch wiederum Schulz die Gäste zum 2:2-Ausgleich. Dessen Freistoß segelte an Freund und Feind vorbei ins Netz (65.). Als Kernscheid im Mittelfeld die entscheidenden Zweikämpfe gewann und Daniel Schönberger nach einem Gestochere im Sechzehner das 3:2 erzielte, war der Bann gebrochen. Nach Foul an Marco Schirra setzte Jona Schulz den fälligen Elfer humorlos in die Maschen der Alemannia, der in der Schlussphase die Kräfte ausgingen. So schraubten Baus und final Schirra per Kopf den Kernscheider Sieg auf 6:2. „Am Ende war das Ergebnis etwas zu hoch. Wir mussten bis zum Schluss kämpfen, der Sieg ist aber aufgrund der starken Mannschaftsleistung verdient. Ein großes Lob geht an die Spieler und den Trainer der Alemannia, die sich trotz der Niederlage als faire Sportsmänner erwiesen haben“, zeigte sich Warlich, Pressesprecher und Torwart der SSG, zufrieden. Yadi Görür: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, sind aber danach nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen.“

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