Gleich ein halbes Dutzend Bälle schenkte der SV Gutweiler bei seinem Auftaktspiel dem ersatzgeschwächt angetretenen Sportverein Farschweiler ein. Bereits zur Halbzeit war das einseitig geführte Spiel für Gutweiler entschieden. Überragender Akteur beim Siegerteam war Lukas Kaufmann, der gleich dreifach netzte. Gemeinsam mit der SG Issel freut sich der SVG über die momentane Tabellenführung.
Jörg Lauer hatte es bereits im Vorfeld angekündigt: Seine Mannschaft werde den Ausfall von vier Stammkräften wohl kaum kompensieren können. So kam es, wie es kommen musste. Gutweiler entfachte schon in den ersten 30 Minuten ein Angriffsfeuerwerk und führte mit 2:0. Dennis Hilsemer und Lukas Kaufmann ließen sich nicht zweimal bitten und vollendeten freistehend. Bereits nach zwei Minuten scheiterte Kaufmann nach einem langen Einwurf am SVF-Torwart. Als Kaufmann kurz vor der Pause auf 3:0 stellte, war die Partie frühzeitig durch. Auch nach dem Wechsel dominierte nur ein Team: Gutweiler riss mit gekonntem Flügelspiel die Gästeabwehr auseinander und brachte sich mit drei weiteren Treffern ins (Titel-)Gespräch. Kaufmann zum Dritten, Andreas Kern und Tobias Simon trafen zum schlussendlichen 6:0. „Wir haben heute ganz gut das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten den Gegner früh stören und konzentriert zu Werke gehen“, freute sich Gutweilers Coach Markus Freudenreich. Und schränkte im gleichen Atemzug ein: „Heute war mit Sicherheit auch die Personalnot von Farschweiler ausschlaggebend. Deswegen würde ich das 6:0 nicht überbewerten.“ Mit dieser Rumpfelf hatten wir keine Chance und sind auf lange Sicht so nicht konkurrenzfähig“, sah Farschweilers Trainer Jörg Lauer den Hund im Personal begraben. Lauer selbst musste wegen Hüftproblemen ebenfalls passen.Gutweilers Ruben Clemens (links) im Duell mit Farschweilers Daniel Ionut Oprea. Am Ende hatte Gutweiler beim 6:0 deutlich die Nase vorn. Foto: Maurice Herzog