Mit einer kämpferisch starken und seriösen Defensivleistung hat sich die SG Beuren mit einem 1:0-Erfolg gegen den TuS Issel vorerst aus der Abstiegszone geschossen. Torschütze des Goldenen Tores war Abwehrspieler Kevin Lauer, der in der 53. Minute den entscheidenden Kopfball in die Isseler Maschen setzte. Die Gäste besaßen außer dem Bärenanteil an Ballbesitz jedoch kaum gute Chancen zum Ausgleich. 

Beurens Trainer Jörg Lauer konstatierte nach 90 intensiven und kampfbetonten Minuten einen „verdienten Sieg, weil wir Issel nicht entscheidend ins Spiel kommen gelassen haben. Wir haben gut dagegengehalten, diszipliniert gespielt und Issel kaum Chancen ermöglicht“. Das Goldene Tor entsprang einem Freistoß in den freien Raum, als sich Kevin Lauer im Luftduell am höchsten schraubte und per Kopf zum Siegtreffer einnickte (53.). Ohne den angeschlagenen Andre Weinberg stellte Lauer mit Frederic Trösch, Pascal Hoff und Niko Hauprich drei ungelernte Stürmer in die vordere Zone. Bis auf einen Eckball, als Lauer mit seiner Kopfballstärke ein weiteres Mal gefährlich auftauchte, hatte Beuren keine große Möglichgkeit mehr, das Ergebnis komfortabler auszubauen. Auch Issel tat sich in der Vorwärtsbewegung betont schwer und hatte bis auf eine Halbchance aus der 85. Minute, als Marc Rach einen Ball mit Schmackes über das Tor ballerte, kaum eine zwingende Tormöglichkeit. „Wir wollten mit allen Mitteln kein Gegentor bekommen. Da haben wir richtig kompakt nach hinten gearbeitet. Hoff und Hauprich sind sehr viel gelaufen. Leider hatten wir vorn keinen echten Stürmer, doch wir haben eine starke Kollektivleistung gebracht“, freute sich Jörg Lauer diebisch. Sein Pendant auf Isseler seite, Stefan Jostock, betonte, dass „es ein typisches 0:0-Spiel war. Wir hatten viel Ballbesitz, aber keine Chancen rausgespielt. Beuren hat sich auf seine Stärken besonnen, hinten dicht gemacht und auf Standards und Konter gehofft.“