Föhrens Zweite erwischte in einem intensiven und relativ ausgeglichenen Derby den besseren Start und bog schon nach 24 Minuten auf die Siegerstraße ein. Die später präsenter agierenden Gastgeber waren vor allem bei Standards gefährlich, doch die Defensive der Gäste verteidigte die meisten Situationen routiniert. Weil Föhren insgesamt auch cleverer agierte, ging der Sieg ebenso in Ordnung. Föhren bleibt Zweiter.
Föhren begann stark und besaß bereits vor dem einzigen Treffer in einer unterhaltsamen Partie eine sehr gute Kopfballchance sowie zwei Möglichkeiten aus Eins-gegen-eins-Situationen. Leiwens Torwart Stefan Leim erwies aber als Meister seines Faches. „Da bekamen wir fast keine Luft“, befand SVL-Trainer Helmut Freischmidt. Nach einer halben Stunde fand Leiwen mehr Zugriff aufs Spiel, doch mehr als eine Halbchance von Michael Scholtes, der den Ball aus drei Metern unter Bedrängnis daneben schoss, sprang nicht heraus. Leiwen war im zweiten Durchgang präsenter, doch die Gäste blieben bei Konterattacken stets eine Gefahr. Eine richtig gute Chance zum Ausgleich verpasste André Alten, als dieser von Sebastian Löwen von der rechten Seite angespielt wurde und einen Gegenspieler aussteigen ließ, aber Föhrens Keeper Florian Frein den Ball aus der Ecke fischte (70.). Durch die schnellen Konter kam Föhren aber immer wieder in gefährliche Situationen vor dem Leiwener Tor, doch entweder kam der letzte Pass zu ungenau oder die Stürmer scheiterten am aufmerksamen Leim. So tauchten Benjamin Brettle oder auch Felix Angel gefährlich vor Leim auf. Hinten raus spielte es Föhren geschickt und clever runter und sicherte sich im Titelkampf drei wichtige Punkte. „Wir haben zwar besser gespielt und waren auch präsenter, doch Föhren blieb immer gefährlich und hatte ein gutes Umschaltspiel“, konstatierte Freischmidt.