Da sind wir wieder, dürfte sich der SV Kell nach dem Unentschieden gegen den Hermeskeiler SV gedacht haben. Ein Punkt reichte nicht aus, um die Spitzenposition gegen siegreiche Pölicher zu verteidigen. Für Hermeskeil war es bereits das dritte Unentschieden der letzten Wochen gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel. Am Wochenende bekommt Kell gegen Ehrang die Chance, auf Platz eins zurückzukehren.
Der SV Kell hat seinen Spitzenplatz verloren und fällt durch das Unentschieden gegen den Hermeskeiler SV auf den zweiten Rang zurück. Für Werner Berger, Trainer der Keller, ist das aber kein Grund zum Trübsal blasen, denn der SVK fühlt sich nach eigener Aussage wohler in der Rolle des Jägers. In der Abwesenheit von Kells Trainer Berger lieferten sich die beiden Mannschaften ein kampfbetontes Spiel: Nach torloser ersten Hälfte brachte Johannes Barth den HSV in Führung (49.). Mitte des zweiten Durchgangs glich Kells Tim Justinger aus (70.). Es blieb bei der Punkteteilung – für Hermeskeil-Trainer Karl-Josef Weiß nach der Hinspielniederlage ein Schritt in die richtige Richtung: „Kell wollte mit Gewalt gewinnen, aber wir wollten mit Gewalt auf keinen Fall verlieren – erst recht nicht nach dem 0:5 aus dem Hinspiel. Es war das erwartete Kampfspiel, mit wenigen schönen spielerischen Aktionen auf beiden Seiten und relativ wenigen Torchancen. Das Ergebnis ist gerecht.“ Nach dem Remis gegen Pölich und Thomm zeigte das
erneute Unentschieden laut Weiß eines: „Wir haben jetzt gegen die Teams von oben viele Unentschieden erkämpft. Das zeigt, dass wir mittlerweile die Spiele auf Augenhöhe gestalten können.“ Hermeskeiler SV: Lauer – Kratz, Scherer, Barth, Bohr – Dengler, Probst, Ziegenhagel, J. Biwer – M. Biwer, Bialas.
SV Kell: Thielen – Hans, Biewer, Lauer, Lehnen – Reichert, Berens, Justinger, Rasani, Bach, Huwer.