Die SG Freudenburg hat den Ausrutscher der Hochwald-Konkurrenz eiskalt ausgenutzt und 4:0 gegen den SV Krettnach II gewonnen. Damit steht die Mannschaft von Trainer Thomas Repplinger auf dem ersten Rang. In der ersten Halbzeit sah es allerdings nicht unbedingt nach einem hohen Erfolg aus – Krettnach wehrte sich und war gut im Spiel. Doch im zweiten Durchgang ließen die Kräfte nach.
Fast hätte der SV Krettnach II die Sensation gegen Freudenburg geschafft. Vor allem im ersten Durchgang war die Mannschaft von Trainer Sven Schneider dominant und spielte über die Außenbahnen druckvoll nach vorne. In der zehnten Minute hatte Michel Jonas die große Chance, scheiterte aber am Freudenburger Schlussmann David Carl. In der 35. Minute versuchte sich Simon Kettenhofen, der den Ball aus etwa 16 Metern am Tor vorbeischoss. „Wir waren auf den Außen sehr präsent und haben den Ball gut laufen lassen. Freudenburg konnte nur noch lange Bälle schlagen, die unsere Abwehr oder Tormann gut gehalten hat“, sagte Krettnachs Trainer Sven Schneider. Allerdings drehte sich die Partie im zweiten Durchgang komplett: Freudenburg wirkte präsenter und wie ausgewechselt. Die Gäste waren konditionell stärker und nutzten die Abspielfehler Krettnachs aus. Vor allem Kim Schu war in Torlaune und traf in der 56. Minute zum 1:0. Sechs Minuten später erhöhte erneut Schu zum 2:0. Krettnach bekam Freudenburgs Stürmer einfach nicht mehr in den Griff, der in der 74. und in der 89. Minute die Treffer zum 4:0-Endstand erzielte. Nach 79 Minuten musste Krettnach auf Thorsten Fusenich verzichten, der nach einem Schubser die Rote Karte sah.