Im Derby und Spitzenspiel des Tages fielen keine Tore, doch das 0:0 zwischen Reinsfeld und Mandern war ein Remis der besseren Sorte. Chancen hüben wie drüben, sehr gute Torwartleistungen sowie gut organisierte Abwehrreihen ließen Stürmer wie offensive Mittelfeldspieler gleichermaßen verzweifeln. Am Ende stand für beide die Null, am Ende zeigten sich beide Lager auch mit dem Ergebnis zufrieden.

Unisono waren sich Reinsfelds Spielertrainer Markus Thees und Manderns Sportlicher Leiter Michael Kasel darüber einig, dass das Derby leistungsgerecht endete: „Wir hatten die klareren Chancen, Mandern aber die größeren Spielanteile. Ich denke, dass es ein ansprechendes Spiel mit über 100 Zuschauern war“, sah sich Reinsfelds Markus Thees darin bestätigt, dass seine Mannschaft „kämpferisch sehr gut dagegen gehalten hat und auch spielerisch einige Akzente setzen“ konnte. Manderns Sportchef Kasel sah das ähnlich: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit guten Leistungen von beiden Mannschaften. Die letzten zehn Minuten mussten wir verletzungsbedingt in Unterzahl spielen, deshalb geht das 0:0 schon in Ordnung.“ 20 Minuten vor Schluss musste Manderns Torhüter passen und als Simon Marx in der 80. Minute verletzt runter musste und das Auswechselkontingent bereits erschöpft war, rettete Mandern das 0:0 dezimiert über die Zeit. Weil die Abwehrreihen gut organisiert standen und konzentriert agierten, ergaben sich nur wenige hochkarätige Torchancen. Bei Reinsfeld wurde in der zehnten Minute ein Tor wegen Abseits nicht gegeben, Tobias Kolling scheiterte in der 32. Minute am Torpfosten, ein Freistoß und ein Schuss aus Nahdistanz von Thees hielt Kevin Kundler im Manderner Tor fest. Für den Ligaprimus vergaben Simon Marx, Yannick Stein, Dennis Winthang und Sebastian Willems gute Möglichkeiten.