13.03.2020

Nachbericht, Bezirksliga: In die Knie gezwungen

Zweite Saison-Niederlage für Bitburg: Titelrennen wieder offen

Mit dem 3:1-Sieg gegen Arthur Schütz (in Rot) und den FC Bitburg haben sich die eigenen Chancen von Alex Mittler (am Ball) und der SG Wittlich wieder erhöht. Foto: Archiv

Die SG Wittlich darf sich als großer Gewinner des 19. Spieltages fühlen. Denn im absoluten Topspiel, das auch dem Namen gerecht wurde, entzauberte das Team von Christoph Krähling den unangefochtenen Liga-Primus und gewann völlig verdient mit 3:1. Mit Nils Thörner wurde ein Rückkehrer zum gefeierten Matchwinner. Dass die Tore zu strategisch günstigen Zeitpunkten fielen, spielte Wittlich zusätzlich in die Karten. 

Mit Teamgeist, einem kompakten Abwehrverhalten und taktischer Disziplin hat die SG Wittlich Primus Bitburg in die Knie gezwungen, obwohl Ballbesitz und Dominanz aufseiten der Gäste waren. „Wir haben uns zu viele Nachlässigkeiten bei den Standards und den zweiten Bällen geleistet. Zuweilen haben wir diese Situationen schlecht verteidigt“, brachte Bitburgs Trainer Fabian Ewertz das Manko auf den Punkt, bei ruhenden Bällen nicht wach gewesen zu sein. Zumal die Kontertaktik der Wittlicher voll aufging. Nach einer Ecke war es Nils Thörner, der zum 1:0 abschloss (28.). Als mit dem Halbzeitpfiff wiederum nach einem Eckstoß Daniel Mehrfeld am schnellsten schaltete und die Kugel aus zehn Metern ins Netz bugsierte, stand es zur Pause schon 2:0. Arthur Hartwick hatte zuvor zweimal die Bitburger Führung auf dem Fuß, doch entweder hatte Mattis Thörner noch ein Bein dazwischen oder aber Mike Neumann im Tor. Zwar schöpfte der FCB nach dem Anschlusstor von Pascal Alff in der 78. Minute nochmals neuen Mut, als der Mittelfeldspieler aus acht Metern trocken ins Eck abschloss, doch nach zahlreichen Kontern und dem Aufrücken von Torwart Daniel Ternes deckelte Thörner nach langem Abschlag von Neumann den Wittlicher Sieg mit dem dritten Tor. Wittlichs Trainer Christoph Krähling war zufrieden. „Wir haben mit Sicherheit nicht unsere beste fußballerische Leistung gezeigt, doch kämpferisch waren wir richtig gut drauf. Wir haben Bitburg wenig Freiräume gegeben, waren wacher und handlungsschneller.“ 

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