Trotz des Liga-Hits zwischen Mandern und Gutweiler steht ein Derby besonders im Brennpunkt: Mehring III und Schweichs Drittgarnitur haben bislang noch nicht so überzeugen können und stehen im unteren Tabellendrittel. Für Mehring wird es explizit Zeit, am dürftigen Punktekonto etwas zu ändern. Auch Farschweiler steht nach dem 0:5 gegen Mandern schon unter Druck.
Mehring III – Schweich III
Mehring, Sa., 12.9., 15.00h
Mehrings dritte Garnitur kommt nicht in Tritt. Die Ursachen sind vielschichtig: Zum einen kassiert das Team von Holger Bach zu viele Gegentore, zum anderen agieren die Stürmer glücklos und lassen das nötige Durchsetzungsvermögen vermissen. Die Bilanz mit nur drei erzielten Toren ist ernüchternd. Diese Defizite wurden auch in Reinsfeld offenkundig, entsprangen beide Gegentreffer doch Eigentoren der Reinsfelder. Nun soll im Lokalderby gegen die Mosella endlich der Knoten platzen, der erste Sieg herausspringen. Naturgemäß wird es gegen die Mosella immer schwer, doch es waren auch stets enge und torreiche Spiele. 2012 hieß es 5:4 für den TuS, im Vorjahr aber 4:1 für den SVM, der dann auch das Rückspiel (2:1) in Schweich gewann. Da ist also alles wieder möglich, ohne das berühmte Phrasenschwein zu bedienen. „Wir müssen uns nicht verstecken, sondern schauen, dass wir die Chancen, die wir haben, auch rein machen. Wir erwarten Mehring aggressiv und zweikampfstark, sie wollen ihren ersten Sieg einfahren. Es wird mehr als schwer, zumal wir auch schon ein paar Jahre gegen sie nicht mehr gewonnen haben“, sagt Andre Badem.
SG Mandern – SV Gutweiler
Mandern, Sa., 12.9., 18.00h
Diese Paarung klingt wie ein Spitzenspiel. Ist es auch, weil die Konstellation beide Teams in der Rolle der Gejagten sieht. Gutweiler und Mandern stehen mit blütenweißer Weste an der Pole Position, sind nur durch das Torverhältnis getrennt. Zwei Gegentore sprechen für das verbesserte Defensivverhalten, doch ein Unterschied ist dennoch offenkundig: Gusenburg hatte mit Reinsfeld (5:1) erst einen Knaller vor der Brust, Mandern mit Ruwertal II (2:1) und Gusenburg (3:1) bereits zwei. Sicherlich ist Mandern zuhause der erklärte Favorit, denn auf dem „Teppich von Mandern“ kann das spieltechnisch versierte Team seine Stärken noch besser ausspielen. Doch Vorsicht vor Gutweilers Offensivabteilung, die es bereits 20 Mal hat krachen lassen. Der junge Jannik Müller spielt bisher eine herausragende Runde, hat schon ein halbes Dutzend Mal gelocht. Da ist einiges zu erwarten.
SG Rascheid II – SV Farschweiler
Rascheid, So., 13.9., 12.30h
Das Rascheider Team musste bereits am Mittwoch im Nachholspiel in Gusenburg ran, wird vielleicht mit schweren Beinen sein Heimspiel gegen den Aufsteiger bestreiten. Für Farschweilers Coach Jörg Lauer wird der Auftritt in Rascheid zur Standortbestimmung. „Durch die vielen Ausfälle fehlt es momentan auch an der Qualität im Team. Rascheid ist immer unangenehm, doch wir hoffen, dass wir da punkten können. Ich hoffe weiterhin, dass die vormals erkrankten Spieler wieder trainieren können.“ So fordert Lauer auch Geduld ein. „Die Stürmer um Nico Welter, Kevin Neufing und meinem Sohn Yannick sind junge Spieler, die ihre Zeit brauchen. Man muss mit ihnen auch Geduld haben.“ Während Markus Frömberg und Daniel Berschens mit Knieproblemen weiterhin ausfallen, stehen Mario Heinz und Peter Messerig wieder im Kader.
SG Issel – SG Ruwertal II
Schweich, SZ, Sa., 12.9.,18.00h
Issel ist wieder auf dem Vormarsch und wird den wieder erstarkten Ruwertalern einen heißen Kampf bereiten.
SV Leiwen II – SG Pölich II
Leiwen, So., 13.9., 12.15h
Das Nachbarschaftsderby wird trotz jeweils sechs Punkten ganz im Zeichen des Abstiegskampfes stehen.