24.03.2018

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Tobias Weinandy – SG Freudenburg

„Ein Punkt reicht uns nicht“

11ER: Sie sind mit einem 1:0 offiziell in die Restrunde gestartet. Wo sehen Sie nach der Vorbereitung noch Defizite?
Tobias Weinandy: Wir sind ganz gut gestartet und haben auch schon in unserem Nachholspiel gegen Kanzem mit 5:0 gewonnen. Die Vorbereitung lief eher schlecht, denn wir konnten aufgrund der Wetterbedingungen nur selten auf dem Platz stehen. Deswegen fehlt es uns vielleicht noch ein bisschen an Grundlagenausdauer, ab da sehe ich Licht am Ende des Tunnels.


11ER: Mit Julian Reinert haben Sie sich im Winter weiter verstärkt. Am vergangenen Wochenende lief er noch in der D-Klasse auf. Welche Qualitäten wird er aber zukünftig in die erste Mannschaft einbringen?
Tobias Weinandy: Er ist ein Linksfuß und offensiv überall gut einsetzbar. Er wird bei uns vorwiegend im Mittelfeld auflaufen. Wir hatten eigentlich keinen richtigen Linksfuß mehr. Im letzten Spiel hat er aber Rot gesehen und wird vermutlich die nächsten zwei bis drei Spiele fehlen. Aufgrund des Trainingsrückstands wäre er ohnehin nicht direkt einsetzbar gewesen.

11ER: Ihr Ziel ist der Klassenerhalt. Dieser sollte jetzt mit 32 Punkten sicher sein. Welche Ziele haben Sie für die restliche Saison ausgegeben?
Tobias Weinandy: Wir wollen uns einfach so gut wie möglich platzieren. Der erste Platz ist vergeben, aber von Platz zwei bis fünf ist noch alles möglich. Wir haben Punktgleichstand mit Olewig, aber zwei Spiele mehr. Ein Platz unter den ersten Fünf sollte demnach auf jeden Fall möglich sein. Das wäre als Aufsteiger eine sehr gute Runde.

11ER: Nun treffen Sie auf einen anderen Aufsteiger. Das Hinspiel in Irsch haben Sie mit 2:3 verloren …
Tobias Weinandy: Man darf nie vergessen, mit welcher Mannschaft wir im Hinspiel gespielt haben. Wir hatten
extrem viel Verletzungspech und mit Stefan Hassler und Timo Thinnes mussten zwei Spieler einspringen, die aufgehört haben. Man darf Irsch nicht unterschätzen, aber ein Punkt reicht uns im Rückspiel nicht.

11ER: Wo konnten Sie im Hinspiel Stärken des SV Trier-Irsch erkennen?
Tobias Weinandy: Das Hinspiel war auf Augenhöhe, obwohl wir nur mit einer Ersatzelf angetreten sind. Sie haben vorne einen sehr guten Stürmer. Ich habe Irsch auch gegen Saarburg gesehen, aber das war von beiden Seiten ein schwaches Spiel. Wir wollen uns auch nicht nach ihnen richten, sondern auf uns selbst schauen. Ich glaube, sie werden sich mehr Gedanken über uns machen als wir über sie.

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