07.04.2018

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Peter Benzschawel – SG Saartal II

„Team ist zusammengewachsen“

11ER: Mit dem 4:2 gegen den VfL Trier haben Sie nicht nur den ersten Sieg in der Restrunde eingefahren, sondern sich auch für die 1:5-Hinspielpleite revanchiert. Wie zufrieden sind Sie mit dem Auftritt Ihrer Mannschaft?
Peter Benzschawel: Sehr zufrieden. Vor der Partie sind uns noch einige Spieler ausgefallen, aber dank eines breiten Kaders konnten wir das gut auffangen. Wir haben das Spiel absolut im Griff gehabt. Trotz guter Chancen liegen wir dann aber 0:1 hinten. Da hat man schon gemerkt, dass die Mannschaft kurz gezweifelt hat. Wir konnten das aber schnell abschütteln und haben dann nach der Halbzeitpause die Tore gemacht. Es ging weitestgehend in eine Richtung. Der VfL hat mit drei Torschüssen zwei Tore gemacht. Hätten wir das Glück der letzten Wochen gehabt, wäre es wahrscheinlich Unentschieden ausgegangen. So war das Glück aber dieses Mal auf unserer Seite. 


11ER: Alexander Fox hat drei Tore zum Sieg beigetragen. Was macht ihn für die Mannschaft so wertvoll?
Peter Benzschawel: Alex ist einfach eiskalt vorm Tor und sehr abschlussstark. Er ist auch keiner dieser Stürmer, die man nur lang schicken kann. Er hat Spielverständnis und kann mit dem Ball umgehen. Er motiviert das Team und ist ein Vorbild für die anderen. 

11ER: Wo sahen Sie in den letzten Wochen noch Defizite?
Peter Benzschawel: Unser Defizit ist weiterhin die Chancenverwertung. Bevor wir gegen den VfL in Rückstand gingen, ließen wir ungefähr fünf hochkarätige Chancen liegen. Wir kamen an den Seiten durch, aber der Querpass in die Mitte kam nie an. Das müssen wir einfach sauber zu Ende spielen. Würden wir aus den ganzen Chancen, die wir uns erspielen, auch Tore machen, würden wir deutlich weniger Spiele verlieren.

11ER: Im weiteren Saisonverlauf warten mit Krettnach und Butzweiler Konkurrenten aus dem Abstiegskampf. Wie sehen Sie Ihre Chancen, die Klasse zu halten?
Peter Benzschawel: Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir soweit unten stehen, hätte ich gesagt „Du spinnst“. Mit dem Kader den wir haben, war das für mich ausgeschlossen. Wir haben viele junge Spieler, die berufsbedingt statt der ersten Mannschaft in der zweiten spielen. Über die Saison ist das Team zusammengewachsen. Das erkennt man auch daran, dass unsere Rückrunde deutlich besser ist. Gegen Saarburg waren wir die bessere Mannschaft und boten auch Tawern Paroli. Bringen wir unsere Stärken auf den Platz, können wir auch Krettnach und Butzweiler schlagen. Dann halten wir die Klasse. 

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