30.11.2018

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Marc Görres – SG Detzem

„Haben uns rausgekämpft“

11ER: Das erste Jahr nach dem direkten Wiederabstieg neigt sich dem Ende zu. Wie bewerten Sie die Leistung
Ihrer Mannschaft?
Marc Görres: Wir sind im Soll. Wir haben eine klare Philosophie, junge Spieler in unsere Mannschaft zu integrieren und dann zu versuchen, oben mitzuspielen. Wir stehen jetzt auf Platz drei – das heißt ja oben mitspielen. Wir wissen momentan noch nicht, ob nach oben noch etwas möglich ist, aber auch so ist alles im grünen Bereich. 


11ER: Pölich hat sich nach einem schwachen Saisonstart gefangen. Wie sehen Sie diese Entwicklung?
Marc Görres: Die Entwicklung ist natürlich klasse. Wenn man mit zwei Niederlagen startet, ist das ernüchternd. Erst recht, wenn man sich so viel vorgenommen hat und dann 0:6 und 2:4 verliert. Man muss die Spiele aber auch einzeln betrachten. Gegen Kell haben wir von sechs Toren, praktisch fünf selbst gemacht. Da kommt dann Pech hinzu. Aber auch da haben wir uns rausgekämpft. Wir hatten lange Zeit einen Schnitt von zwei bis drei Gegentoren pro Spiel, das war brutal viel. In den letzten Wochen haben wir es auch defensiv deutlich besser gemacht. 

11ER: Hinter Reinsfeld stellt man den besten Sturm der Liga. Wie funktioniert die Sturmreihe um Valentin-Vialli Gheorghita, Christoph Wagner und Mike Scholer?
Marc Görres: Man kann schon sagen, dass die Drei echte Raketen sind und das Zusammenspiel zwischen ihnen sehr gut klappt. Sie haben eine enorme Abschlussqualität und wenn sie ins Laufen kommen, sind sie kaum zu bremsen. Das Spiel fängt aber schon hinten an. Wir haben viele Spieler wie Lukas Kollmann, Sandro Kreten und Nils Engemann, die unsere Offensivreihe erst in Szene setzen. 

11ER: Wie war die Stimmung nach dem Abstieg?
Marc Görres: Wir wussten in der letzten Saison von Anfang an, dass es eng wird und sind mit dem Ziel eines Übergangsjahres gestartet. Deswegen haben das alle auch realistisch gesehen.Wir konnten viele junge Spieler integrieren und sind im letzten Jahr richtig zusammengewachsen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn man immer verliert. Diese Saison und die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft spiegelt sich jetzt wider. 

11ER: Wie sieht es personell vor dem Derby aus?
Marc Görres: Es gibt immer jemanden, der fehlt, aber wir brauchen nicht zu wandern. Wir werden auch am Samstag eine Mannschaft stellen, die alles geben wird, um das letzte Spiel des Jahres zu gewinnen. Dann dürfen sich unsere tatkräftigen Zuschauer und Unterstützer wieder freuen. 

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