30.11.2018

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Christian Ringel – SV Trier-Irsch

„Waldweiler ist so wie wir“

11ER: Im letzten Spiel konnte Ihre Mannschaft offensiv überzeugen und gewann gegen Aach mit 7:2. Dadurch festigte man noch vor der Winterpause den achten Tabellenplatz. Wie kam es zu diesem Ergebnis?
Christian Ringel: Wir konnten endlich mal wieder mit der bestmöglichen Mannschaft antreten, da alle Spieler an Bord waren. Zudem war es auch von der Einstellung ein anderes Spiel. Die Leidenschaft war da und wir konnten unsere Torchancen konsequent nutzen. Hintenraus haben wir dann noch zwei Tore bekommen, was sehr ärgerlich ist. Wir hätten schon gerne einmal zu Null gespielt.


11ER: Der Altersschnitt Ihrer Mannschaft ist mit über 27 Jahren relativ hoch für die Klasse. Viele Führungsspieler liegen auch darüber und sind um die 30 Jahre alt. Wie sieht es da mit Nachwuchskräften aus? Wer könnte in Zukunft in solche Führungsrollen hineinwachsen?
Christian Ringel: Das stimmt, unser Altersschnitt ist relativ hoch. Unsere A-Jugend spielt aber in der Bezirksliga und wir haben auch schon des Öfteren Spieler wie Elias Heitkötter eingesetzt. Auch andere konnten schon Erfahrung bei den Senioren sammeln. Das sind alles richtig gute Jungs. Wenn diese im nächsten Jahr aus der Jugend aufrücken, werden wir den Altersschnitt erheblich senken können. Da werden fünf bis zehn Spieler hochkommen. Viele hätten auch schon in diesem Jahr für uns spielen können, aber durch den Aufstieg in die Bezirksliga wollten wir den Jungen die Erfahrung nicht nehmen. 

11ER: Wie sieht es dann mit den alteingesessenen Spielern aus?
Christian Ringel: Wir können nicht nur mit den Jungen spielen, sondern brauchen weiterhin erfahrene Spieler. Sie müssen die Jungen ranführen, denn sie brauchen Zeit zum Reifen. Der Seniorenbereich ist da ja noch mal etwas Anderes. 

11ER: Einer der erfahrenen Spieler ist Tobias Spruck, der auch ihr Co-Trainer ist …
Christian Ringel: Tobias ist ein klarer Führungsspieler. Wenn junge Spieler vor ihm stehen, gibt er Anweisungen, wie sie sich zu positionieren haben. Auch im Trainingsbetrieb hilft er und gibt Rückmeldung zu Übungen. Auf dem Platz ist er eine gestandene Persönlichkeit. 

11ER: Im Hinspiel gab es gegen Waldweiler ein 3:3 – was erwarten Sie im Rückspiel?
Christian Ringel: Waldweiler ist offensiv stark, aber hinten eher nicht so. Sie sind also so wie wir. Dennoch sind sie kompakt und kämpferisch gut. Waldweiler wird sicherlich versuchen, stark zu pressen. 

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