28.04.2018

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Christian Gales – SV Tawern

„Verspüre keinen Druck“

11ER: Nach der Schwächephase konnte der SV Tawern die letzten Spiele wieder gewinnen. Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen?
Christian Gales: Im Kreispokal haben wir gegen sehr starke Föhrener mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft gespielt und eine gute Leistung gezeigt. Wir waren nach einer Roten Karte die letzten 15 Minuten in Unterzahl und die gesamte Verlängerung über. Zur Halbzeit haben wir 3:1 geführt, in der zweiten Hälfte wussten wir, dass Föhren mit ihrer Qualität zurückkommen wird. Wir freuen uns jetzt einfach auf ein schönes Finale in Temmels. Mit dem Auftreten in Wawern war ich in der ersten Halbzeit nicht ganz zufrieden. Wir hatten in den letzten Spielen den Höhepunkt unserer Verletztenmisere erreicht und konnten sieben bis acht Stammspieler nicht einsetzen. Gegen den Tabellenletzten muss man aber erst mal Leistung bringen. Das ist uns erst nach zwei Umstellungen in der zweiten Halbzeit gelungen. 


11ER: Achim Mees und Daniel Gilweit konnten die Ausfälle in der Offensive kompensieren. Sind beide Optionen für den Saisonendspurt?
Christian Gales: Achim Mees war ja immer fester Bestandteil der ersten Mannschaft, hat aber wegen Knieproblemen den Großteil der Saison verpasst. Daniel Gilweit ist eigentlich Kapitän der zweiten Mannschaft und vor allem charakterlich ein herausragender Spieler, der sich trotz seines Alters voll in den Dienst der Mannschaft stellt. Im Pokal hat er sich selbst belohnt. Beide werden uns noch helfen können. 

11ER: Die nächsten drei Spiele entscheiden über den Ausgang der Saison. Wie viel Druck verspürt man da?
Christian Gales: Ich persönlich verspüre keinen und ich denke die Mannschaft auch nicht. Druck entsteht aus Muss-Situationen und die haben wir nicht. Wir haben nach Serrig das jüngste Team der Liga und wollten uns deshalb weiterentwickeln. Dass man dabei nicht immer oben stehen kann, ist klar. Die Tabelle lügt nie und am Ende wird die Mannschaft oben stehen, die sich den Titel verdient hat. 

11ER: Wasserliesch ist die beste Mannschaft der Rückrunde. Schon das Hinspiel war ausgeglichen. Wie kann man zuhause siegen?
Christian Gales: Wasserliesch hat viele sehr gute Einzelspieler, die auch schon in höheren Ligen Einsätze
hatten. Wir müssen einen konkurrenzfähigen Kader aufbieten, mit dem wir sie bearbeiten können. Theoretisch geht es für sie ja auch noch um etwas. Deshalb rechne ich mit einer Mannschaft, die auf Biegen und Brechen versuchen wird, zu gewinnen.

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