14.01.2019

König der Herbstmeister

Wer beerbt Schillingen als Sieger des Futsal-Cups?

Holte sich im zweiten Anlauf im Vorjahr den Futsal-Titel: Schillingens Goalgetter Tobias Anell (in rot). Wer beerbt den Bezirksliga-Aufsteiger? Foto: Archiv

Auf ein Neues: Die Herbstmeister der A- bis D-Klassen treffen am 27. Januar erneut aufeinander. Der Sieger gewinnt den Cup der Herbstmeister und erhält eine Einladung zur Futsal-Rheinlandmeisterschaft. Futsal? Das ist technisch feiner und schneller Hallenfußball mit fliegenden Wechseln und ohne Banden. Der größte Unterschied ist aber der sprungreduzierte, etwas schwerere Ball im Vergleich zum normalen Fußball. 

Zum vierten Mal findet der Futsal-Cup der Herbstmeister in der Osburger Hochwaldhalle statt. Der Modus des Turniers ist denkbar einfach: Es gibt zwei Gruppen, eine mit fünf und eine mit vier Mannschaften. Die beiden Gruppenersten spielen im Überkreuzvergleich den Finalisten aus. Der Sieger qualifiziert sich für die Futsal-Rheinlandmeisterschaft am 09.02.2019 in Kirchberg.
Auch in diesem Jahr ist nur in zwei Ligen der Herbstmeister nicht mit der Mannschaft identisch, die als Tabellenführer in die Winterpause gegangen ist. In der B-Trier/Saar tauschte der SV Viktoria Wasserliesch den Herbstmeistertitel mit dem SV Freudenburg, der aktuell als Leader überwintert. Und in der D-Liga Saar nimmt nicht Wintermeister SV Tawern III am Hallencup, sondern Herbstmeister SG Saarburg III an der Pflichtveranstaltung teil. Errwartungsgemäß geht der A-Klassen-Meister auch als Favorit ins Rennen: Für diesen Titel ist der SV Konz geradezu prädestiniert, denn der Bezirksligaabsteiger ist als Hallenspezialist bekannt. Die Konzer könnten also durchaus Nachfolger des TuS Schillingen werden, der als Futsal-Hallenmeister am Ende auch in die Bezirksliga aufstieg. Für Überraschungen könnten ebenso B-Mo-Ho-Herbstmeister TuS Reinsfeld und die Wasserliesch-Oberbilliger sorgen, die sich mit Freudenburg ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel liefern. Als Geheimtipp starten die SSG Kernscheid sowie auch der SV Gutweiler ins Turnier, denn die Mannschaft von Jürgen Flesch gewann in der C-Mo/Ho 13 von 15 Spielen und kassierte nur zwölf Gegentreffer. Noch dominanter waren die Kernscheider in der C-Trier/Eifel, die 15 ihrer 16 Partien gewannen. Gespannt darf man auch auf das Auftreten des TuS Kenn sein, der wie Phönix aus der Asche nach oben schoss und die D-Liga Mo-Ho nach Belieben beherrscht. Der Aufstieg des noch immer eigenständigen Vereins scheint nur noch Formsache zu sein. Oder gibt es tatsächlich noch einen Geheimtipp, wie etwa die SG Zewen II im Vorjahr, die sich als D-Ligist bis ins Halbfinale spielte? 

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