Die Möglichkeiten, das Ergebnis anders zu gestalten, waren vorhanden, doch weder der SV Sirzenich noch der SV Lüxem konnten sie nutzen. So stand am Ende ein Remis im Duell der punktgleichen Tabellennachbarn.
„Es war ein müder Kick und irgendwie hat heute das Feuer gefehlt. Defensiv machten wir es besser als zuletzt und ließen bis auf das Gegentor kaum etwas zu. Und das Tor entstand aus einem Gestochere, in dem wir zweimal mit der Fußspitze zu spät kommen. Offensiv hatten wir Aktionen, doch da fehlte die letzte Entschlossenheit. Insgesamt geht das 1:1 in Ordnung, auch wenn wir den Sieg tendenziell vielleicht eher verdient gehabt hätten“, sah Sirzenichs Trainer Kevin Endres eine durchaus gerechtfertigte Punkteteilung.
Dabei lagen die Hausherren in Hälfte eins noch in Führung: In der 32. Minute landete der Ball bei Kevin Walter, der seine Gegenspieler stehen ließ und präzise zum 1:0-Pausenstand abschloss. Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel folgte die Antwort der Gäste aus Lüxem, die durch Jannis Hofmann ausglichen. Zu mehr reichte es im Anschluss nicht mehr, sodass sich die Tabellennachbarn mit je einem Zähler zufrieden geben mussten.
Laut Lüxems Trainer Patrick Schmidt wäre dies jedoch nicht nötig gewesen – auch weil eine „mit spielentscheidende“ Szene ohne Folgen blieb: „Aus meiner Sicht war es irgendwo ein klassisches Unentschieden-Spiel. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten, den Ausgang zu verändern, und haben sie ungenutzt gelassen. In der ersten Halbzeit spielt der gegnerische Torwart 30 Meter vor dem Tor beim Eins-gegen-eins mit unserem Stürmer Hand und der Schiedsrichter pfiff nicht. Das war mit spielentscheidend, da es eine Rote Karte gewesen wäre.“
Aktuell belegen Lüxem und Sirzenich punktgleich die Plätze sieben und acht. Dies könnte sich noch vor dem kommenden Wochenende ändern. Der Grund: Am Mittwoch steht für den SVS das Nachholspiel gegen Kellerkind SV Niederemmel an.
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