Im Interview mit Trainer Stefan Reifenberg erklärt uns der Coach des FCK, ob es ein Vor- oder Nachteil ist, eine Woche später in die Saison zu starten. Zudem geht der langjährige Trainer auch auf die besondere Rivalität zwischen dem SV Tawern und dem FC Könen ein.

11ER: Hallo Herr Reifenberg, eine Woche später als der Rest der Liga startet auch der FCK in die neue Saison. Sehen Sie das eher als Vorteil oder doch als Nachteil für Ihre Mannschaft?
Stefan Reifenberg: Das kann man natürlich sehen, wie man möchte. Persönlich finde ich das aber eher schlecht, da man immer ein Spiel im Rückstand ist. Wir nehmen das natürlich an und möchten jetzt positiv in die Saison starten. 

11ER: Durch die ohnehin schon lange Pause durch Corona fiebert der FCK doch mit Sicherheit dem Saisonstart entgegen? Wie heiß sind Sie auf den Auftakt im Derby gegen den SV Tawern?
Stefan Reifenberg: Natürlich fiebern wir dem Saisonstart jetzt entgegen – ganz egal ob gegen Tawern oder eine andere Mannschaft. Wir hoffen einfach, dass wir jetzt wieder Fußball spielen können, denn man weiß ja nie, wie sich die Situation in den kommenden Wochen noch entwickelt. Dass es direkt gegen Tawern losgeht, birgt dies selbstverständlich noch eine zusätzliche Brisanz.
11ER: Wie zufrieden waren Sie mit der Vorbereitung Ihrer Mannschaft?
Stefan Reifenberg: Wir haben zwei fußballerischen Einheiten immer eine Krafteinheit ohne Ball folgen lassen. Die Jungs haben das gut angenommen und entsprechend mitgezogen. Dennoch gibt es bereits jetzt Spieler, die vielleicht noch nicht auf dem höchsten Leistungsstand sind.
11ER: Sie kennen den kommenden Gegner aus Tawern aufgrund der örtlichen Nähe recht gut. Worauf muss sich der FCK gefasst machen?
Stefan Reifenberg: Ich habe mir das Spiel vom SVT gegen Tarforst am vergangenen Wochenende angesehen. Das war ein sehr temporeiches und diszipliniertes A-Ligaspiel. Tawern spielt extrem kompakt und zudem einen ordentlichen Fußball. 
11ER: Mit welchem Saisonziel geht Könen in die Saison 20/21?
Stefan Reifenberg: Wir hatten vor zwei Jahren ein sehr schweres Jahr, bei dem wir die Klasse erst in der Relegation gehalten haben. Vergangene Runde lief es hingegen etwas besser und ruhiger. Das oberste Ziel ist es, dass wir uns im Mittelfeld festbeißen, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.
11ER: Und mit welchem Resultat könnten Sie vor dem Spiel im Derby leben? In der letzten Saison gelang ein 3:1-Auswärtssieg beim SVT. Das Rückspiel konnte leider nicht mehr stattfinden.
Stefan Reifenberg: Wir haben letzte Saison hochverdient in Tawern gewonnen. Genau so müssen wir auch jetzt auftreten. Ich glaube schon, dass Tawern da noch was gutmachen möchte. Für uns zählt aber in erste Linie gut in die Saison zu kommen.