Auf einen besonderen Tag freuen sie sich im Trierer Stadtteil Heiligkreuz, denn am Sonntag dürfen die Zuschauer des VfL Trier gleich alle drei Seniorenteams zu Gesicht bekommen. Höhepunkt ist der Auftritt der ersten Garde, die jüngst beim 1:1-Unentschieden in Pluwig überzeugte, einen kämpferisch wie spielerisch ordentlichen Eindruck hinterlassen hat.
Nun möchte der VfL gegen den Bezirksliga-Absteiger SG Reinsfeld/Geisfeld/Rascheid unbedingt den ersten Dreier der noch jungen Saison generieren. „Wir spielen mit allen drei Mannschaften am Sonntag zuhause und wollen die Zuschauer mit einem tollen Offensivspiel und drei Punkten begeistern.“ Marco Neumann, Trainer des VfL, möchte neben den Grundtugenden auch in Sachen Spielverständnis einiges von seinem Team sehen. „Wir sind eine hungrige und junge Mannschaft, die den Ball haben will und mutig nach vorne verteidigt. Wir wollen offensiv auftreten und variabel in die Zonen des Gegners kommen. Wir haben vor, mit wenigen Kontakten zu agieren und wollen auf einen Kraftakt mit Reinsfeld verzichten, denn sie spielen einen robusten und körperbetonten Fußball.“ Es könnte ein emotionales Spiel werden, wie Neumann vermutet. „Wir wollen die Zuschauer mitnehmen“, weiß der Trainer um die Bedeutung der Fans. Die Personalsituation bezeichnet der Coach als „sehr gut“. Zwar ist Arne Hackmann schon wieder im Aufbautraining und trainiert schmerzfrei, wird aber aller Voraussicht nach erst nach der Winterpause wieder auf dem Platz stehen. „Arne ist ein Führungsspieler und ebenfalls wichtig, wenn er in der Kabine zu der Mannschaft spricht. Ein Einsatz kommt freilich noch viel zu früh für ihn, wir wollen auch gar nichts riskieren.“ Lediglich Linus Darzi fehlt aufgrund seiner Gelb-Roten Karte gesperrt. Reinsfelds Coach Björn Probst, der mit Pascal Eli als gleichberechtigter Trainer fungiert, erwartet einen aggressiv anlaufenden Gegner. „Es wird ein intensives, kampfbetontes Spiel und ein Gegner sein, der sein Heimspiel unbedingt gewinnen will. Das erfordert, dass wir kompakt in den Räumen stehen und zweikampfstark agieren müssen.“ Wie Probst unterstreicht, wolle man das Spiel in Heiligkreuz gewinnen. „Das geht jedoch nur, wenn wir Tore schießen, die Räume nach hinten aber auch eng halten.“ Während Constantin Philipps seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat und wieder zur Verfügung steht, müssen Probst und Eli auf Jannik Klas verzichten, der beruflich in den USA weilt. Aus einer Verletzung zurück und wieder im Kader steht unterdessen Nico Luy.
TR-Heiligkreuz, Sonntag, 25.8., 15.00h
